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Lokomotive Moskau nach 14 Jahren wieder russischer Meister

Moskau. Außenseiter Lokomotive Moskau düpiert die Favoriten Zenit und ZSKA und schnappt sich den Meistertitel im WM-Gastgeberland Russland. Der Überraschungserfolg hat auch einen deutschen Akzent.

Lokomotive Moskau nach 14 Jahren wieder russischer Meister

Das Emblem des russischen Fußballklubs Lokomotive Moskau. Foto: Repro

Lokomotive Moskau hat nach 14 Jahren wieder die russische Fußball-Meisterschaft gewonnen. Das Team von Trainer Juri Sjomin siegte am vorletzten Spieltag gegen Zenit St. Petersburg 1:0 (0:0) und liegt damit uneinholbare vier Punkte vor Spartak Moskau.

Das entscheidende Tor schoß der Portugiese Eder (87.) - danach brach die Elf um Kapitän Igor Denissow und die ehemaligen Bundesliga-Profis Jefferson Farfan (FC Schalke 04), Vedran Corluka (Bayer Leverkusen) und Nemanja Pejcinovic (Hertha BSC) in großen Jubel aus.

Sportdirektor bei „Loko“ ist seit Anfang 2017 der Deutsche Erik Stoffelshaus, der früher beim FC Schalke 04 tätig war. „Wir waren die gesamte Saison die konstanteste Mannschaft“, sagte der 47-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Insbesondere innerhalb der Top-5-Teams haben wir positive Ergebnisse erzielen können - beispielsweise konnten wir zweimal gegen Zenit gewinnen.“ Chefscout von Lokomotive ist Willi Kronhardt, der früher unter anderem für Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus spielte.

Seit dem bisher letzten Ligatitel von Lokomotive Moskau 2004 waren die großen Favoriten Zenit St. Petersburg und ZSKA Moskau jeweils fünf Mal Meister geworden. Wesentlichen Anteil am Erfolg des Außenseiters hat die Abwehr mit 19 Gegentreffern in 29 Spielen - so wenige ließ keines der 15 Konkurrenzteams in der „Premier Liga“ zu.

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