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Lücke ist geschlossen

SCHWERTE Die neue Saison in der Tischtennis-Oberliga steht vor der Tür - eine Saison, in die die Spieler der ersten Mannschaft der TTVg Schwerte in richtig guter Stimmung gehen.

30.08.2007

Nicht nur mit einer veränderten Besetzung, auch mit einem veränderten Mannschaftsgefühl starten die Schwerter in den Meisterschaftsbetrieb. Mit dem Weggang von Daniel Becker und Björn Dohle am oberen Paarkreuz stand die TTVg vor der Herausforderung, trotz des Verlustes zweier Leistungsträger eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Feld zu führen. Der Vereinsführung gelang es jedoch, Erkan Celik und Jörg Boden zu verpflichten und mit diesen beiden Neuzugängen die entstandenen Lücken zu schließen.

Celik war im letzten Jahr Spitzenspieler beim Oberliga-Absteiger TTC Herne-Vöde. Er spielte dort eine positive Bilanz und wird die neue Nummer eins der TTVg.

Oberliga-Erfahrung

Boden ging in den letzten vier Jahren für den Landesligisten DJK Westfalia Senden an den Tisch, hat aber auch langjährige Oberliga-Erfahrung. Zusammen mit Thomas Reckers konnte er in der vergangenen Saison den Titel des westdeutschen Doppelmeisters in der Ü40-Konkurrenz verteidigen. Boden soll am unteren Paarkreuz als Nummer sechs eingesetzt werden. Die Positionen zwei bis fünf besetzen Markus Jonas, Thomas Reckers, André Wannemüller und Thomas Engemann.

Spielerisch schwächer

Beide Neuzugänge spielen - ebenso wie Jonas - mit unangenehmen Noppenbelägen, deren Wirkung für manche Angriffsspieler nur schwer zu bewältigen ist. Vieles wird also davon abhängen, wie gut die Gegner mit dem Abwehrspiel der Schwerter zurechtkommen. Insgesamt ist die TTVg aber spielerisch einen Tick schwächer einzuschätzen als in der letzten Saison. Dafür allerdings ist der mannschaftliche Zusammenhalt umso größer. "Die Stimmung im Team ist super. Wir freuen uns auf die neue Saison und trainieren derzeit dreimal in der Woche, teilweise sogar noch häufiger", betont Mannschaftsführer Reckers und fügt erwartungsvoll hinzu: "Wir waren noch nie so gut vorbereitet".

Ziel der TTVg sei es, den sechsten Platz zu erreichen. "Natürlich ist es auch möglich, dass wir gegen den Abstieg spielen, wenn es schlecht läuft", gibt Reckers zu bedenken.

Grundsätzlich aber haben die Schwerter das Potenzial, sich weiter oben in der Tabelle zu etablieren - man darf gespannt sein, was Motivation und mannschaftliche Geschlossenheit bei der TTVg in dieser Saison bewirken können. dst

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