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100 000 Euro unterschlagen

LÜNEN Bei den Ermittlungen gegen einen Justizbeamten des Lüner Amtsgerichts wegen Unterschlagungen sind mindestens zehn Personen ins Visier der Strafverfolger geraten.

von Von Peter Fiedler

, 23.10.2007
100 000 Euro unterschlagen

Diese hält man für so genannte Strohleute. Derzeit würden diverse Kontounterlagen dieser Personen überprüft, erklärte die Sprecherin der Dortmunder Staatsanwaltschaft, Dr. Ina Holznagel. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Strohleute ihre Namen und ihre Bankverbindung hergaben, damit der Justizbeamte über sie in die eigene Tasche wirtschaften konnte.

Geld an Strohleute überwiesen

Wie berichtet, steht der 48-Jährige im Verdacht, über 100 000 Euro unterschlagen zu haben, indem er jahrelang Auslagen für Zeugen oder Honorare für Sachverständige an eben dieses Strohleute überwies. Im August waren die Machenschaften aufgeflogen. Der Verdächtige war daraufhin an seinem Arbeitsplatz festgenommen worden.

Anklage in den nächsten Wochen

Unabhängig von den strafrechtlichen relevanten Fakten konnten die Ermittler nun auch finanzielle Erfolge verbuchen. „Wir haben bereits einen erheblichen Teil des Geldes zurückholen können“, sagte Dr. Holznagel. In den nächsten Wochen dürfte es zur Anklage gegen den Justizbeamten kommen. 

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