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900 i-Männchen am Start

LÜNEN 900 i-Männchen sehnen erwartungsvoll das Ende der Ferien herbei. Und den großen Tag, an dem sie endlich zur Schule dürfen.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 03.08.2007
900 i-Männchen am Start

28.06.2006 Peter Link Foto Rott

Während allenthalben von Schülerrückgang die Rede ist, legte die Zahl der Lüner Lernanfänger leicht zu, allerdings nimmt die der Grundschulen mit Eingangsklassen ab: 846 Dötzchen schulterten vor einem Jahr ihren Tornister, um durch 16 Schultore zu schreiten. "Weil die Hellwegschule keine neuen Schüler mehr aufnimmt, verteilen sich zum neuen Schuljahr 900 Lernanfänger auf 15 Grundschulen", erläutert Peter Link , Leiter der Schulverwaltung.

Wird der Blick weiter in die Vergangenheit gelenkt, beispielsweise auf das Schuljahr 2001/2002, bewahrheitet sich allerdings der prognostizierte Schülerrückgang: Damals wurden 1040 Erstklässler eingeschult, verteilt sogar auf 17 Schulen. Denn seinerzeit nahm auch die Grundschule am Freibad in Brambauer noch Lernanfänger auf.

Kelm: Größter Anstieg

In diesem Schuljahr verzeichnet die Grundschule auf dem Kelm den größten Schüleranstieg. Mit 82 Erstklässlern begrüßt sie 22 mehr als im vergangenen Jahr. Ihr folgt die Osterfeldschule mit 21 zusätzlichen i-Männchen. Statt wie im letzten Jahr 35 kommen nun 56 Lernanfänger. Die Schule am Heikenberg heißt mit 70 Kindern 18 mehr als im letzten Sommer willkommen.

Im Gegensatz dazu werden in der Wittekindschule 21 Kinder weniger eingeschult. Es kommen 72 statt 93 im letzten Jahr. Die Gottfriedschule verzeichnet mit 59 Anfängern zehn weniger als im vergangenen Jahr.

Schulbezirke

Diesmal gelten noch die gewohnten Schulbezirke, im Schuljahr 2008/2009 wird das nicht mehr so sein. Dann haben Eltern die freie Auswahl. Peter Link will die Entwicklung zunächst abwarten: "Das ist auch für uns Neuland."

Er glaubt aber, dass sich nicht allzu viel ändern wird. Denn schon heute gibt es die Möglichkeit, genehmigungspflichtige Gastschulanträge, beispielsweise aus Betreuungsgründen, zu stellen. Und auch Schulen, die möglicherweise in der Gunst der Eltern höher stehen, können durch die festgelegte Klassenzügigkeit nur in diesem Rahmen Schüler aufnehmen. "Die Kapazität hat ihre Grenze", so Link. Und dann passiere das, was es auch heute schon gibt: Schüler müssen nach bestimmten Kriterien abgewiesen werden.

Link weist darauf hin, dass die Stadt nicht für Beförderungskosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufkommt, sollten Eltern statt der Schule um die Ecke eine weiter entfernte wählen. "Dann kommen gegebenenfalls noch Buskosten auf sie zu."

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