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Aktien-Crash: Schlechte Karten für Kreis Unna

LÜNEN Der geplante Verkauf der RWE-Aktien wäre im Moment ein schlechtes Geschäft für den Kreis Unna und seine Kommunen. Der Börsencrash hat den Wert der Papiere in den Keller rauschen lassen. Und deshalb spielt Landrat Michael Makiolla auf Zeit.

von Von Peter Fiedler

, 23.01.2008
Aktien-Crash: Schlechte Karten für Kreis Unna

RWE

„Sollte der Kurs Ende Februar unter 90 Euro liegen, werde ich die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag einladen und mich beraten. Wir könnten die Aktien dann später verkaufen als geplant“, sagte er auf Anfrage. Von 90 Euro waren die RWE-Aktien heute weit entfernt. Der Kurs lag kurz vor Börsenschluss bei unter 78 Euro. Laut Kreistagsbeschluss vom Oktober 2007 soll der Kreis seine Anteile am Energiekonzern bis zum 11. März 2008 verkaufen.

Jetzt nur noch 33 Millionen

Als die Politiker, mit Ausnahme der PDS, so entschieden, war der Kurs auf dem Weg Richtung 90 Euro-Marke und das Paket des Kreises rund 38,4 Mio. Euro wert. Jetzt könnte der Kreis nur noch rund 33 Millionen erlösen. Mit dem Geld, das die RWE-Papiere in die Kassen spülen sollten, wollte der Kreis einen Teil seiner Altschulden tilgen. Wobei der Anteil des Kreises rund 75 Euro/Aktie (Buchwert) betragen würde. Was darüber hinausgeht, sollte an die zehn Kreis-Kommunen fließen, die beim Kreis Unna in der Kreide stehen und diese Altdefizite abtragen müssen.

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