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Anklage: Geld und Handy erpresst

LÜNEN Zwei 21- und 22-jährige Männer aus Lünen müssen sich derzeit wegen Raubes vor dem Jugendschöffengericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden bereits erheblich vorbestraften Angeklagten vor, in den Abendstunden des 3. März 2007 auf der Wittekindstraße in Brambauer von einem 19-Jährigen unter Androhung von Gewalt ein Handy und 20 Euro abgepresst zu haben.

von Von Heinrich Greve

, 09.01.2008

In der Hauptverhandlung äußerte sich der Hauptangeklagte, der im Übrigen noch bis 2012 in Strafhaft sitzt, über seine Verteidigerin schriftlich zur Tat. Er versuchte den Vorfall zu beschönigen, indem er den 19-jährigen Verletzten des Fahrraddiebstahls bezichtigte. Bargeld und Handy sollten nur als Pfand bis zur Wiederbeschaffung des Fahrrades dienen. Der zweite Angeklagte schloss sich inhaltlich dieser Aussage an.

Opfer stellte Tathergang ganz anders dar

Der als Zeuge gehörte Verletzte stellte den Tathergang jedoch ganz und gar anders dar. Danach ist er unter Androhung von körperlicher Gewalt zur Herausgabe von Bargeld und Handy gezwungen worden. Da sich jedoch gegenüber seiner polizeilichen Aussage Widersprüche ergaben, unterbrach das Gericht die Hauptverhandlung bis Freitag, 11. Januar. Dann erhofft sich das Gericht durch Anhörung weiterer Zeugen Klarheit zum Tathergang. 

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