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Anklage: Maschinen nicht bezahlt

LÜNEN Wegen Betruges in zahlreichen Fällen beziehungsweise Beihilfe müssen sich derzeit zwei Geschäftsleute (Vater und Sohn) aus Lünen vor dem erweiterten Schöffengericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten umfangreiche Betrügereien in den Jahren 2005 und 2006 begangen in Lünen, Werne, Dortmund und anderen Orten vor.

von Von Heinrich Greve

, 18.01.2008

Die Angeklagten betrieben Geschäfte mit Baumaschinen. Dabei sollen sie Baumaschinen angekauft und weiterverkauft haben, ohne zu zahlen bzw. Zahlungen entgegen genommen zu haben, ohne bestellte Maschinen zu liefern. So sollen sie u.a. bei einer Baumaschinenvertretung in Werne vier Baumaschinen ( Minibagger und Radlader) für ca. 46 000 Euro bestellt und am gleichen Tag für 33 500 Euro weiterverkauft haben. Geld hat die Werner Baumaschinenvertretung nie gesehen.

Nach gleichem Strickmuster

Nach gleichem Strickmuster schädigten Vater und Sohn Firmen u.a. in Dortmund und Lünen. Selbst eine Firma in Schweden gehört zu den Geschädigten. Die Höhe der angerichteten Schäden beläuft sich auf über 100 000 Euro. Die genaue Höhe ist aber noch nicht endgültig festgestellt. In der Hauptverhandlung verweigerten die Angeklagten jede Aussage zur Sache, sodass das Gericht in eine umfangreiche Beweisaufnahme eintreten musste. Nicht weniger als 12 Zeugen hörte das Gericht. Diese reichten zur Aufklärung der gesamten Tatvorwürfe jedoch noch nicht aus. Auf Antrag der Verteidiger der Angeklagten unterbrach das Gericht die Hauptverhandlung, um weitere Zeugen zu laden. Fortgesetzt werden soll die Hauptverhandlung am Dienstag, 29. Januar.

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