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Anwohner in Wethmar sorgen sich über Straßenverkehr

Sicherheit im Lüner Norden

Die Sicherheit im Straßenverkehr macht vielen Wethmaranern Sorgen. Dies wurde beim Stadtteil-Sicherheits-Dialog für den Lüner Norden am Mittwochabend im Gemeindehaus St. Gottfried deutlich. Die Stadt arbeitet an Konzepten.

von Johanna Mack

Lünen

, 01.03.2018
Anwohner in Wethmar sorgen sich über Straßenverkehr

Die Sicherheit im Straßenverkehr macht vielen Wethmaranern sorgen. © Jochen Tack / Polizei

Seit Juli 2017 veranstaltet die Stadt Lünen regelmäßig Sicherheitsdialoge. Auf diese Weise möchte der Bürgermeister in Erfahrung bringen, an welchen Orten in der Stadt Bürger verschiedener Stadtteile sich unsicher fühlen, um so Lösungsstrategien finden zu können.

Heißes Thema Lastwagenverkehr

14 Bürger und Anwohner folgten der Einladung, mit Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns über ihre Wünsche und Kritikpunkte zum Thema Sicherheit zu diskutieren. Als Experten berichteten der Abteilungsleiter des Ordnungsamtes Bernd Wiesner und der Lüner Polizeichef Frank Schulz aus ihrem Berufsalltag. Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Steffenhagen, ehemaliger Polizeipräsident in Hagen und Köln.

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Als „heißes Thema“ wiederholte sich immer wieder Kritik am Lastwagenverkehr, z.B., wenn Anlieferer für Amazon in Werne den Weg über die Münsterstraße nehmen. Kleine-Frauns: „Wir brauchen ein LKW-Leitungskonzept, sodass die LKWs nicht durch Lünen fahren, um Maut zu sparen.“ Dabei müssten allerdings die Nachbarstädte, der Bund und Straßen NRW einbezogen werden.

Müll und Wurzeln

Ein Kritikpunkt war auch, dass die Sicherheit von Fußgängern oder Radfahrern häufig durch Wurzelwerk in Bürgersteigen gefährdet würde, oder auch wie im Fall eines unbewohnten Grundstückes an der Ecke Münsterstraße/ Wehrenboldstraße. Dort soll oft Sperrmüll die Passanten behindern. Bernd Wiesner versprach, den Außendienst des Ordnungsamtes vorbeizuschicken.

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Hubert Groth, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lünen-Nord, fragte, wie die Münsterstraße ihren Ruf als unsicherer Ort verlieren könnte. „Ich selbst fühle mich da nicht unwohl, aber einige Lüner offenbar schon.“ Polizist Frank Schulz sprach sich für mehr Polizeipräsenz, zum Beispiel in Form von Streifen, aus.

Zivilstreifen sorgen unbemerkt für Sicherheit

Allerdings gäbe es bereits jetzt Streifen in Zivil, die unbemerkt für Sicherheit sorgen würden „Wer sich unsicher fühlt, sollte 110 anrufen“, appellierte Schulz und wies zugleich darauf hin, dass diese Anrufe dann an das Polizeipräsidium Dortmund gingen, um an die zuständigen Beamten weitergeleitet zu werden.

„Deshalb ist es wichtig, auch die Stadt anzugeben, aus der man anruft.“ Zudem gibt es Polizeibeamte, die für verschiedene Stadtbezirke zuständig sind und sich dort gut auskennen, auch für Wethmar. Ihre Namen und Rufnummern können auf der Homepage der Polizei Lünen eingesehen werden.

Beschwerden direkt bei der Stadt

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass man sich auch direkt bei der Stadt „beschweren“ könne, zum Beispiel mit der „Mängel-App“ oder über das Formular „Privatanzeige“ auf der Website. „Da muss man allerdings seinen Namen angeben, anonyme Hinweise werden nicht bearbeitet“, betont Kleine-Frauns.

Von Johanna Mack

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