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Arbeitgeber suchen zu häufig "den perfekten Bewerber"

Ausbildungsjahr 2010/2011

Das Ausbildungsjahr 2010/2011 ist abgeschlossen. In Lünen und Selm blieben 13 Lehrstellen bis Ende September unbesetzt, 33 Bewerber hatten noch keinen Ausbildungsplatz gefunden. Der Grund: Viele Arbeitgeben suchten zu häufig "den perfekten Bewerber".

LÜNEN

von Von Dieter Hirsch

, 07.11.2011

Als „insgesamt stabil“ bezeichnet Stefan Kulozik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, das abgelaufene Ausbildungsjahr gegenüber dem Ausbildungsjahr 2009/2010. Insgesamt meldeten sich 925 Bewerber. Das waren 32 mehr als 2009/2010.

Die Arbeitgeber meldeten vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 rund 514 Lehrstellen. Das waren 14 Stellen weniger als 2009/2010. Damit standen einem Bewerber 0,6 Lehrstellen gegenüber. „Diese Lücke wird sich weiter schließen,“ ist sich Kulozik sicher.„Viele Arbeitgeber suchen immer früher ihre Auszubildenden. Und sie nutzen dafür nicht nur die Arbeitsagentur, sondern auch Facebook oder Ausbildungsmessen“, so Kulozik weiter. „Aber sie suchen immer noch zu häufig den perfekten Bewerber“, merkt der Agenturchef an.

Er appelliert an die Arbeitgeber: „Sie stellen Menschen an, keine Schulnoten. Achten Sie auf die individuellen Stärken der Bewerber und nicht nur auf die Schulnoten.“ Er habe schon von mehrere Unternehmern, die einen Bewerber aufgrund ihrer Schulnoten nicht eingestellt hätten. Wohl aber nach dem nachdem sie gesehen und im Praktikum erlebt hätten. Kulozik appelliert an die Jugendlichen, sich jetzt für einen Ausbildungsplatz 2012/2013 zu bewerben. „Bei den Schulentlasszahlen wird es in Lünen die nächsten drei Jahre keine Entlastung geben“, ergänzte Barbara Schmidt, Leiterin der Agentur für Arbeit Lünen. .

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