Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ausbildung unterstützt

LÜNEN Die Qualifizierung von neuen und zukünftigen Mitarbeitern des Vereins Lüner Hospiz wird durch eine Spende unserer Zeitung mit finanziert.

23.08.2007

Gestern hat RN-Redakteurin Beate Rottgardt einen symbolischen Scheck an Vorsitzende Barbara Linnhoff und Mitarbeiterin Marianne Roitsch überreicht. Die 500 Euro sind Erlös des RN-Standes auf der 6. Senioren- und Behinderten-Messe. Dort gab es ein Glücksrad für den guten Zweck.

"Spenden sind nicht selbstverständlich und wir freuen uns immer, wenn unsere Arbeit so geschätzt und bemerkt wird", erklärte Barbara Linnhoff.

Engagement

Die Spende dient dazu, die Ausbildung eines Mitarbeiters, der derzeit den praktischen Teil absolviert, zu finanzieren. Auch die Mitarbeiter-Ausbildung zweier Frauen, die in den Startlöchern stehen, wird durch die Spende mit finanziert.

Das Engagement des Hospiz auf der Senioren- und Behinderten-Messe war für den Verein erfolgreich. Barbara Linnhoff: "Wir haben sehr viele lebendige und gute Gespräche geführt. Und das, obwohl Hospizarbeit ja kein leichtes Thema ist. Aber die meisten Menschen waren sehr offen."

Sterben würdevoll begleiten

Für Sterbende sei es ganz wichtig, Vertrauen zu fassen, ob zu einer Pflegekraft, einer medizinischen Betreuung oder eben der ehrenamtlichen Begleitung durch ausgebildete Hospiz-Mitarbeiter, betonte Marianne Roitsch, die u.a. im Trauercafé tätig ist. "Das Sterben würdevoll begleiten und die Angehörigen auffangen", nennt sie die Ziele des Lüner Hospiz. Und da ist menschliche Nähe besonders wichtig, wenn angesichts des nahen Todes alles andere Materielle immer unwichtiger werde.

 Am Freitag informieren Mitglieder des Lüner Hospiz von 9 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone über ihre Arbeit. Der Info-Stand, an dem es auch Gelegenheit zu Gesprächen gibt, befindet sich an der Lange Straße, Nähe Goldstraße.

Lesen Sie jetzt