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Bauverein baut Parkhaus für Patienten

LÜNEN Um den Parkplatzmangel am Klinikum St.-Marien-Hospital kurieren zu können, drückt der Bauverein auf die Tube. Noch in diesem Jahr will die genossenschaftliche Unternehmensgruppe an der Konrad-Adenauer-Straße ein Parkhaus mit 460 Stellplätzen errichten.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 04.01.2008
Bauverein baut Parkhaus für Patienten

Auf dem heutigen Patkplatz an der Konrad-Adenauer-Straße soll das geplante Parkhaus für das St.-Marien-Hospital mit 460 Stellplätzen errichtet werden.

Der Bauantrag wird in Kürze gestellt. Schon heute sind die Parkflächen am Hospital heillos überlastet. Bei stetig steigenden Patientenzahlen ist der Bedarf groß. Er wird weiter wachsen, vor allem, wenn das Facharztzentrum fertiggestellt ist, das vis-a-vis der Klinik demnächst Ellipsenform annimmt. „Wir glauben, dass das Parkhaus noch in diesem Jahr fertig wird und hoffen auf Zustimmung in Politik und Verwaltung“, erklärt Bauverein-Geschäftsführer Friedhelm Deuter. Die Pläne liegen bereits in der Schublade.

In vorgefertigter Stahlbauweise

Danach soll das Parkhaus in vorgefertigter Stahlbauweise hochgezogen werden, vor allem deshalb, um das Krankenhaus nicht durch eine lange Bauphase zu belasten. Die Elemente werden vor Ort nur noch per Kranwagen aufgestellt und montiert. „Das ist nicht mehr dramatisch“, so Deuter. Er rechnet nach Auftragserteilung mit einem halben Jahr Bauzeit. Das Parkhaus soll ein bequemes sein. In einem gläsernen Vorbau, von dem aus das Krankenhaus zu sehen ist, befinden sich Treppenhaus und Aufzüge. Es gibt vier und fünf versetzte Ebenen, eine davon im Untergeschoss. Alle Parkplätze sind bewacht, mit Personal und Videokameras. In der Spitze misst das Gebäude eine Höhe von zwölf Metern.

Facharztzentrum hat Startprobleme

Das im Bau befindliche und ebenfalls vom Bauverein errichtete Facharztzentrum hatte eine schwierige Startphase.  Grundwasserabsenkung und Einwirkungen durch große Gerätelasten erforderten eine neue Statik. Das Facharztzentrum ist nahezu belegt. Für eine Praxis mit 250 Quadratmetern gibt es noch Chancen, Verhandlungen laufen allerdings. Die Apotheke ist noch nicht fest vergeben. Das St.-Marien-Hospital selbst richtet in dem 5000 Quadratmeter großen Neubau Räume für die Strahlentherapie und einen ambulanten OP-Bereich ein. Über eine Brücke soll das vierstöckige, ovale Facharztzentrum direkt mit dem Klinikum verbunden werden.

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