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Biwak der "Brüder"

WETHMAR Die intensive Beziehung zwischen den beiden Schützenvereinen Nordlünen/Alstedde und Wethmar hat sich prima entwickelt. Fast wie eine Bilderbuchehe.

von Blandwoski

, 05.08.2007
Biwak der "Brüder"

<p>Die Grünröcke des Schützenvereins Nordlünen / Alstedde zogen mit Begleitung der Alten Kameraden unter der Leitung von Willi Herden Richtung Cappenberger See. Blandowski</p>

Am Samstag richteten beide Vereine erstmals ein gemeinsames Biwak aus, welches unter dem Motto "Brüderverein" stand.

Standesgemäß begleitet von musikalischen Klängen durch den Spielmannszug Lünen-Süd (Abordnung des Schützenvereins Wethmar) sowie den Spielmannszug Alte Kameraden (uniformierte Grünröcke aus Nordlünen/Alstedde) steuerten beide Vereine sternlinienförmig den Sportplatz am Cappenberger See an.

Könige

Vom Startpunkt Schießstand Weidenkamp marschierten die Wethmaraner los, die uniformierten Freunde aus Nordlünen/Alstedde trafen sich an der Wehrenboldstraße/Ecke Steinstraße zum Abmarsch.

Mit von der Partie war natürlich auch das amtierende Schützenkönigspaar aus Nordlünen/Alstedde Irmgard (I.) und Udo (I.) Cieslukowski. Nachbarkönig Gerd (I.) Rogge aus Wethmar kam dagegen als so genannter "Strohwitwer", da seine Königin Elisabeth (I.) Nottenkemper kurzfristig verhindert war.

Nach der planmäßigen Aufstellung ergriff Oberst Dieter Kohlborn das Wort: "Wir sind heute hier zusammengekommen um erstmals ein gemeinsames Biwak miteinander zu feiern. Nach der Teilung in Schützenverein Wethmar auf der einen- und Schützenverein Nordlünen/Alstedde auf der anderen Seite ist es für mich eine ganz besondere Ehre, dieses gemeinsame Biwak offiziell einzuläuten. Das Motto lautet heute Brüderverein."

Besonders am Herzen lag Dieter Kohlborn die Beförderung von Martin Hermann zum Oberstleutnant der Reserve, der in beiden Schützenvereinen tätig ist.

Vor 38 Jahren unterzeichnete Martin Hermann seinen Mitgliedsantrag beim Schützenverein Wethmar. Der damalige Vorsitzende Bernhard Möllmann überredete ihn in der ehemaligen Gaststätte "Fölger" zum Mitmachen. Im Laufe der Zeit fungierte er sieben Jahre als Spieß und übernahm für elf Jahre die Verantwortung als Major.

Beim Nachbarverein Nordlünen/Alstedde ging es etwas andersr zu: Während der Regentschaft von Heinz (I.) und Brigitte (I.) Opitz signierte Martin Hermann seine Mitgliedsunterschrift auf einem Bierdeckel.

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