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Bürgerinitiative macht mobil

LÜNEN Mit aller Kraft gegen neue Kohlekraftwerke: dieses Ziel bekräftigte die Bürgerinitiative kontra Kohlekraftwerk (BI) Mittwoch bei ihrer Mitgliederversammlung. Dem Vorstandsteam wurde der Rücken gestärkt.

von Von Volker Beuckelmann

, 13.12.2007
Bürgerinitiative macht mobil

Dem Vorstand um VorsitzendenThomas Matthée (2.v.l.) wurde der Rücken gestärkt.

 „Erst bei einem Genehmigungsbescheid kann man anknüpfen. Den müssen wir super gut prüfen. Alle rechtlichen Mittel sollen ausgeschöpft werden“, sagte Thomas Matthée, Vorsitzender der BI. Es gebe genug Schwachpunkte von Trianel, die man „ausschlachten“ könnte, so die Bürgerinitiative, die schon über 12200 Unterschriften gesammelt habe.

Arbeitskreis ist klageberechtigt

    Klageberechtigt im Sinne einer Verbandsklage sei der Arbeitskreis „Umwelt und Heimat“. Kontakte zu Rechtsanwälten seien schon geknüpft worden. Um das bestehende Vorstandsteam zu verstärken, wurden Ingbert Kersebohm, Joachim Wilmes und Jörg Wilhelm als weitere Stellvertreter neu gewählt.  

Prüfung zur Gemeinnützigkeit

Derzeit befinde sich die BI beim Finanzamt in der Vorprüfung zur Gemeinnützigkeit, teilte die Kassiererin Bärbel Lersch mit und hoffte, dass bis Ende des Jahres noch Spendenzahlungen möglich seien, um die Kasse für mögliche Gerichtsprozesse aufzufüllen. Die Infoveranstaltung „Ärzte für Ärzte“, der „Erörterungsmarathon“ im August bzw. September vor Vertretern des Regierungspräsidiums sowie das „1. Lüner Heimleuchten“, diese Veranstaltungen wurden in einem Rückblick als Erfolge genannt.

Thema Stromwechsel soll große Rolle spielen

„Das Thema ist in der Bevölkerung angekommen. Die Stadtverwaltung hat ein Energiesparprogramm aufgelegt. Im Lüner Norden kommt eine Messstation“, so fasste Stefan Radau aus Sicht der Bürgerinitiative das bisher Erreichte zusammen. Das Thema Stromwechsel solle künftig eine große Rolle spielen, darauf verständigten sich die Teilnehmer. Als Satzungsänderung wurde beschlossen, dass künftig jährliche Abbuchungen für BI-Mitglieder (Einzugstermin ist der 31.3.) in Höhe von einem Euro pro Monat erfolgen sollen. Sozial Bedürftige Mitglieder, wie Harz IV-Empfänger, können beitragsfrei gestellt werden.

  

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