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Containerumschlag auch im Stadthafen?

LÜNEN Die Containerlogistik boomt. Sie sorgt jährlich für Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Eine Zukunftsoption, die auch die Stadthafen GmbH Lünen in den Blick genommen hat.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 12.12.2007
Containerumschlag auch im Stadthafen?

<p>Die Hafenkräne, die am Stadthafen Massen- und Schüttgut umschlagen, prägen die Silhouette. Über einen Einstieg ins Containergeschäft wird nachgedacht. RN-Foto Archiv</p>

Für das Unternehmen, das mit der Verknüpfung der Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße bereits trimodal aufgestellt ist, könnte der Einstieg ins Containergeschäft ein zusätzliches Standbein bedeuten. Dies wurde zumindest als Projektidee während des Zukunftsdialogs Kreis Unna formuliert und findet sich auch in dem Modellprojekt Ruhr als mögliche Option wieder.

"Wir beschäftigen uns mit dem Thema", bestätigte Stadthafen-Betriebsleiter Wilfried Weineck. Kundennachfragen habe es gegeben, das Geschäft werde wachsen. "Wenn wir einen Ansatz sehen, ist das eine Chance, für die Zukunftsfähigkeit des Hafens zu sorgen." Allerdings sei das Projekt ohne Landesmittel wohl kaum zu stemmen. "Wir werden 2008 planen und 2009 der Sache näher treten", erklärte Weineck.

Containerlogistik funktioniert entweder per Radlader oder per Brückenkran. Wobei letzterer den Vorteil hat, dass er nicht auf breite Fahrstraßen auf dem Hafengelände angewiesen ist. Das spart Platz. Um den ist es im Stadthafen ohnehin sparsam bestellt.

Weitere Fläche mit 4500 Quadratmetern

"Wir laufen über", weiß Weineck. Allerdings werde zurzeit die alte Hertiehalle abgerissen und eröffnet eine weitere Fläche von 4500 Quadratmetern. Experten seien der Meinung, das dies für den Einstieg ins Containergeschäft schon ausreichen könnte.

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