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Die Babys kommen: Klinik zeigt den Kreißsaal

LÜNEN Nicht nur einen Babyboom für 2008, sondern auch einen Besucheransturm erwartete die Geburtshilfliche Klinik am Samstag beim Tag der offenen Tür.

von Von Volker Beuckelmann

, 09.03.2008
Die Babys kommen: Klinik zeigt den Kreißsaal

„Ich möchte gerne hier entbinden“, sagte Isabell Fricke (in der 35. Schwangerschaftswoche), die eine Ultraschalluntersuchung durchführen ließ von Oberarzt Jörg Bärmig.

"Dieses Jahr werden wir über 800 Geburten haben. Eine Steigerung ist da", freute sich Dr. Donat Romann, einer der beiden Chefärzte der Geburtshilflichen Klinik am St.-Marien-Hospital, die ca. 500 Besucher begrüßen konnte.

"Wichtig ist, das Rauchen völlig einzustellen und eine gesunde Ernährung. Nicht so viel Zucker oder Zuckerersatzstoffe", empfahl Dr. Romann, der mit seinem Team parat stand, um über den natürlichen Ablauf der Geburt zu informieren, Ängste abzubauen und den Kreißsaal zu zeigen. Hebammen präsentierten Baby-Tragetücher, Dr. Susanne Karl-Wollweber informierte über Schwangerschaftsdiabetes, der Anästhesist Miroslaw Kulaga über den Stand der geburtshilflichen Anästhesie. Auch die Elternschule präsentierte sich mit ihrem vielfältigen Kursangebot.

Fast alle Väter bei der Geburt dabei

Das 42-köpfige Team besteht aus zwei Chefärzten, elf Ärzten sowie Hebammen, Kranken- und Kinderkrankenschwestern sowie Beleg- und Nachsorge-Hebammen. Rund 95 Prozent der Väter begleiten ihre Frauen während der Geburt, auch beim Kaiserschnitt. Im Familienzimmer, es kostet 40 Euro pro Tag, können Väter oder Geschwister übernachten.

Lüner Kinderärzte machen die Nachbetreuung

"Eine Sprechstunde der Chefärzte steht den Schwangeren zu", sagte Dr. Donat Romann und wies darauf hin, dass täglich ein Oberarzt der Kinderklinik Datteln zur Visite komme und die Lüner Kinderärzte die Nachbetreuung übernehmen. Nur fünf Prozent der Babys kommen am errechneten Tag zur Welt. Falls nachgeholfen werden muss, erfolgt dies heute meist mit Zäpfchen statt mit Wehentropf.

"Schön gemütlich"

Wassergeburten sind mit 15 Prozent relativ selten, wogegen das Kreißbett der Klassiker ist. Über die vielen Geburtsmöglichkeiten, ob "Vierfüsslerstand" oder "Hockergeburt" ließen sich die Besucher informieren. "Schön gemütlich, nettes Personal und nicht so eine sterile Atmosphäre", sagte Helene Kremer aus Waltrop, die im Juni im Marien-Hospital entbinden möchte. "Ich werde dabei sein", so ihr Mann Nils.

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