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Diskussion um Kohlekraftwerk und Atomausstieg

Landtagswahl

LÜNEN Um "Kohle" ging es bei einer Podiumsdiskussion der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie mit den Landtags-Kandidaten in Lünen. Diskutiert wurde über sowohl über das schwarze Gold als auch über die städtischen Finanzen.

von Von Volker Beuckelmann

, 13.04.2010
Diskussion um Kohlekraftwerk und Atomausstieg

Was ist mit unserer Kohle? Dieser Frage stellten sich bei einer Podiumsdiskussion die Landtagskandidaten (v.l.): Rainer Schmeltzer, Niels Neugebauer, Dr. Wolfhard von Boeselager und Dr. Roland Giller.

Im Bergmannsmuseum in Lünen-Süd stellten sich Dr. Wolfhard von Boeselager (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Roland Giller (FDP), Niels Neugebauer (CDU) und Rainer Schmeltzer (SPD) den Fragen der Gewerkschaftsmitglieder.  Bei der Diskussion um Energieversorgung sprach sich der Vertreter der Grünen für innovative dezentrale Energiegewinnung statt Kohlekraft aus.  Für den Vertreter der Liberalen ist Kohle- und Atomtechnik eine Übergangsphase. Dr. Giller sprach sich gegen subventionierten Steinkohlebergbau und für Zukunftstechnologien aus. Für Niels Neugebauer (CDU) sind neue Kohlekraftwerke als Ersatz für alte "Dreckschleudern" sinnvoll. Für einen "Sockel-Bergbau" sprach sich Rainer Schmeltzer aus. Er riet zum Energiemix und befürwortete den Ausstieg aus der Atomkraft. Beim Thema Finanzen waren sich die Diskussion-Teilnehmer einig, dass eine "Bad Bank" eingerichtet werden solle, um die Schuldenlast dort zu deponieren.