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Ein Träger für die Altenhilfe der Diakonie

LÜNEN Die Diakonischen Dienste Lünen und Selm arbeiten in Zukunft unter einem gemeinsamen Träger. Das beschloss am Montag Abend die Kreissynode Lünen.

von Von Dieter Hirsch

, 11.12.2007
Ein Träger für die Altenhilfe der Diakonie

Superintendent Jürgen Lembke zeigte vor der Synode Perspektiven für die Arbeit der Evangelischen Kirche auf.

Damit werden Altenkrankenheim, die Kurzzeitpflege und Tagespflege Klöterheide zusammen mit der Diakoniestation und dem Begleiteten Wohnen in die neu gegründete „Diakonische Altenhilfe Dortmund und Lünen gGmbH“ eingebracht.

Ziel: Alle Alteneinrichtungen unter einem Dach

Mit großer Mehrheit beschlossen die Synodalen darüber hinaus, auch Grundstück und Gebäude an der Bebelstraße in die neue Gesellschaft einzubringen. Nach diesem Grundsatzbeschluss sollen alle Alteneinrichtungen in Dortmund und Lünen im nächsten Jahr zusammengeführt werden.

Besseres Angebot

Die Väter und Mütter der neuen Gesellschaft – das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH und die Diakonie Ruhr gGmbH aus Bochum – erhoffen sich damit eine Zusammenführung und einen Verbesserung der diakonischen Angebote.„Wir wollen“, so Diakoniegeschäftsführerin Anne Rabenschlag, „das Netzwerk stationärer und ambulanter Altenhilfen ausbauen“.

Diese können von der hauswirtschaftlichen und handwerklichen Versorgung im eigenen Haushalt über Servicewohnen im Stadtteil bis hin zum Leben in einem Altenheim reichen.

Gewachsene Strukturen

Gemeindenähe und gewachsene Strukturen sollen dabei erhalten bleiben. Alle Mitarbeitenden der bisherigen Einrichtungen werden in die neue Gesellschaft übernommen. Auf Ebene der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen ist ein Zusammenschluss der Kirchenkreise für das Jahr 2012 geplant. Grundsatzentscheidungen der Kreissynoden dazu sollen im nächsten Jahr gefasst werden. Dies wäre „ein einschneidende Entscheidung“, hieß es in der Diskussion auf der Synode, „die das Gesicht der Kirche verändern würde“. Superintendent Lembke vertrat die Gegenposition: „Bereits jetzt nehmen die Vereinigten Kirchenkreise die Funktion des einen großen Kirchenkreises wahr. Es wird Zeit, dies auch formal anzuerkennen.“

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