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"Filiale" an Bußmann-Schule

LÜNEN Die Musikschule ist aus dem Gröbsten heraus. Einen Teil des Unterrichtes wird es in Räumen der Heinrich-Bußmann Schule geben. Ob das reicht, wird die Zukunft zeigen müssen.

von Von Dieter Hirsch

, 06.08.2007
"Filiale" an Bußmann-Schule

<p>Die Bußmann-Schule stellt der Musikschule drei Räume und ein Klavier zur Verfügung. Schulleiter Jürgen Ortlepp (r.) zeigte Musikschulleiter Frank Fischer (l.) und den Lehrkräften Isabella Josch und Richard Smuda die Räumlichkeiten. Hirsch</p>

"Wir können an der Heinrich-Bußmann-Schule drei Räume nutzen. Es sind keine Klassenräume, aber sie können für den Unterricht in kleinen Gruppen genutzt werden", erläuterte Musikschulleiter Frank Fischer. Dies betreffe in erster Linie den Trompeten- , Violinen-, Klarinetten- und den Querflöten-Unterricht.

Bußmann-Schulleiter Jürgen Ortlepp kann der Musikschule sogar ein Klavier zur Verfügung stellen. "Dieses Klavier hat uns unsere ehemalige Schülerin Michelle van der Veen geschenkt."

"Dass es ein Klavier gibt, ist gut. Da kann ich meine Schüler begleiten", freut sich Klarinettenlehrer Richard Smuda. Das Klavier steht in der Hausmeisterloge, die auch für Elternsprechtage genutzt wird. Weitere Räume sind der Technikraum und eine ausgebaute, ehemalige Garage.

Ob das reicht, oder ob an anderen Schulen weitere Räume gebraucht werden, müsse man sehen. "Zumindest sind wird jetzt so organisiert, dass der Unterricht losgehen kann", so Fischer. Die großen Ensembles wie die Bigband und das Sinfonische Orchester werden zunächst in den Räumen des ehemaligen Mütterzentrums untergebracht. Die Dezentralisierung des Unterrichtes ist eine Folge der Sparbeschlüsse von 2006, mit denen auch eine Neukonzeptionierung der Jugendarbeit einhergeht.

Umbau geht voran

Das Erdgeschoss der Musikschule wird für die zentrale Jugendarbeit genutzt. Die Umbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen.

"Wir sind jetzt mitten in der Programmplanung bis Ende des Jahres. Auch an unserem außerschulischen Bildungsangebot und den Kursen wird gefeilt. Voraussichtlich Ende des Monats wird das Programm vorliegen," kündigt Thomas Stroscher, Leiter der Ambulanten Erziehungshilfe im Fachbereich II, an. Am 14. September soll das neue "alte" Jugendheim eröffnet werden.

Da die Zuschauerzahl pro Veranstaltung auf 199 Personen beschränkt ist, wird der Saal bei Veranstaltungen künftig keine Rolle mehr spielen. "Bei 199 Personen wirkt der Saal leer."

Das Foyer, das früher schon für Veranstaltungen genutzt wurde, soll die Rolle übernehmen. Dafür wird es mit einer Bühne sowie einer Licht - und Musikanlage ausgestattet.

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