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Geschäftsleute begrüßen geplante Bebauung

LÜNEN Impulse versprechen sich die Geschäftsleute am Südende der Fußgängerzone von dem geplanten Büro- und Geschäftshauskomplex an der Lange Straße 62 bis 74.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 22.08.2007
Geschäftsleute begrüßen geplante Bebauung

Silke Wilmers vom cerativLaden findet die Neubaupläne grundsätzlich positiv.

Bekanntlich will dort Investor Helmut Lührs aus Stade für 15 Millionen Euro ein Gebäude mit 4400 Quadratmetern Verkaufsfläche samt Tiefgarage mit 158 Stellplätzen errichten. "Das ist auf jeden Fall positiv", sagt Martin Wyes vom gleichnamigen Herrenausstatter. Kritisch sieht er nur die Frage, was für Geschäfte dort einziehen. "Das sollte schon was Wertiges sein, nur billig hilft nicht viel weiter", sagt er. Wyes, seit 17 Jahren in der südlichen Innenstadt und vorher an der Bäckerstraße vertreten, sieht einen Vorteil in den Tiefgaragenplätzen, "denn die Kunden fahren gerne nah `ran".

"Für uns ein Lichtblick"

"Gut, dass es auch mal hier hinten schöner wird", findet Josi Salatino von Andy`s Mode. "Das ist für uns ein Lichtblick." Denn bis Blumen Risse sei der Kundenstrom gut, danach ginge es abwärts, ist ihre Beobachtung. Weitere Modgeschäfte in dem neuen Komplex seien für sie kein Problem. "Es ist Zeit, dass in Lünen was passiert, damit die Kunden nicht nach Dortmund oder Münster fahren."

Fußgängerzone aufgewertet

Silke Wilmers, seit 17 Jahren mit ihrem creativLaden an der Lange Straße 56 vertreten, sieht die hintere Fußgängerzone aufgewertet und das Vorhaben grundsätzlich positiv. Auch Petra Symanzik, Inhaberin der Boutique Niagara - Ehemann Karl führt das Taschengeschäft TrendBag - ist "echt froh", dass sich etwas tut. "Das bringt Leute in die Stadt." Sie glaubt, dass sich mit Einzug der neuen Modeläden wohl auch die Geschäftszeiten ändern. "Wir sind flexibel, wir werden uns angleichen."

Baupläne "einfach nur toll"

Michaela Ertel, Angestellte bei "Vielerlei", fühlt sich mit dem Geschäft "ganz hinten am Rand". Gerade an Weihnachten stünde der letzte Stand weiter vorne, ihren Laden könne keiner mehr sehen. "Beteiligen sollen wir uns, aber wir sind hier richtig abgeschottet", sagt sie. Daher findet sie die Baupläne "einfach nur toll."

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