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Heftige Kritik an "Giftmüll-Verbrennung"

LÜNEN Der dioxinhaltige Gefahrgut-Transport zur Kupferhütte der Norddeutschen Affinerie (NA) ist für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen noch lange nicht erledigt. Sie kündigt Konsequenzen an.

06.03.2008
Heftige Kritik an "Giftmüll-Verbrennung"

Für das KRS-Recyclingsystems an der Kupferstraße war der Gefahrgut-Transport bestimmt.

In einer Stellungnahme übt sie heftige Kritik an der Stadt Lünen und den Aufsichtsbehörden und kündigt an, einen entsprechenden Antrag einzubringen, „in dem wir eine vollständige Beantwortung offener Fragen zur Giftmüllverbrennung in Lünen einfordern werden.“ Die Aussage des Stadt-Sprechers Reinhold Urner („von Giftmüll-Verbrennung in Lünen hätten wir gewusst“) suggeriere, „dass bei uns keine Verbrennungen dieser Art stattfinden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall“, so die Grünen.

"Stadt steht in der Pflicht"

Nach ihrem Verständnis stehe die Stadtverwaltung im Dienste der Bürger und habe deswegen zu allererst für das Wohl und die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen. „Sie hat die Pflicht, die Bevölkerung zeitnah, ehrlich und umfassend über Vorkommnisse und mögliche Gefahren zu informieren und sich vehement für die Bürger einzusetzen“, stellen die Grünen fest. Und erklären weiter: „Im Zusammenhang mit dem dioxin- und furanhaltigem Gefahrgut-Transport nach Lünen sieht der Stadt-Sprecher ‚die Sache als erledigt an‘. Wir und viele andere Bürger dieser Stadt nicht.“

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