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Hertie: Acht Mitarbeiter gehen freiwillig

LÜNEN Acht Mitarbeiter des Lüner Hertie-Hauses sind bis Ende letzter Woche auf das Angebot ihres Arbeitgebers eingegangen, freiwillig gegen Abfindung auszuscheiden. Das teilte Betriebsratsvorsitzender Werner Söchting mit.

von Von Peter Fiedler

, 15.01.2008
Hertie: Acht Mitarbeiter gehen freiwillig

 

 Am 12. Januar lief die erste Frist aus. Eine weitere läuft noch bis zum 25. Januar. Auch bis zu diesem Stichtag können Beschäftigte noch auf das Abfindungsangebot eingehen, allerdings zu etwas schlechteren Konditionen.

Konditionen schlechter

Wer bis zum 12. Januar unterschrieben hat, wechselt für ein Jahr in eine Qualifizierungsgesellschaft, wer bis 25. Januar unterschreibt, wird nur noch zehn Monate qualifiziert, um die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz zu erhöhen. Söchting geht daher davon aus, dass sich bis 25. Januar wohl niemand mehr meldet.

Die acht Mitarbeiter, die freiwillig ausscheiden, entsprechen umgerechnet 5,3 Vollzeitstellen, da unter ihnen einige Teilzeit-Beschäftigte sind. 12 Vollzeitstellen sollen insgesamt abgebaut werden, so dass von betriebsbedingten Kündigungen auszugehen ist. Wen es wann trifft, ist noch nicht bekannt.

Betriebsratsvorsitzender Söchting betonte, dass der Arbeitgeber auch bei einer betriebsbedingten Kündigung eine Abfindung zahlen müsse.

An Standorten festhalten

Nach bisherigen Hochrechnungen dürften etwa 18 von 53 Beschäftigten im Lünen Hertie-Haus ihren Arbeitsplatz verlieren.

Vom Personalabbau sind alle Hertie-Häuser betroffen. Ein Hertie-Sprecher betonte, dass man an allen Standorten festhalten wolle, "wenn sie perspektivisch schwarze Zahlen schreiben."  

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