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Hertie streicht zwölf Vollzeitstellen

LÜNEN Für ein Drittel der Hertiebelegschaft in Lünen sind die Zukunftaussichten bitter. Zwölf Vollzeitsstellen sollen im kommenden Jahr wegfallen. Der Personalabbau könnte mit Blick auf Teilzeitkräfte 18 von 53 Mitarbeitern treffen.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 19.12.2007
Hertie streicht zwölf Vollzeitstellen

Bei Hertie in Lünen werden 12 Vollzeitstellen gestrichen.

Inzwischen sind die Verhandlungen des Gesamtbetriebsrates über einen Sozialplan abgeschlossen. Das nächste wichtige Datum ist der 12. Januar. Bis zu diesem Stichtag können sich Mitarbeiter freiwillig entscheiden, ihren Arbeitsplatz mit Abnfindung aufzugeben. „Es haben sich Kollegen gemeldet, aber es ist noch nichts spruchreif“, sagt Hubert Kunert, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates, auf Anfrage.

Betriebsbedingte Kündigungen

Sollten sich nicht genug Freiwillige finden, wird der Betriebsrat angehört. Ausgewählt nach sozialen Kriterien läuft es letztlich auf betriebsbedingte Kündigungen hinaus. Die Stimmung innerhalb der Belegschaft bezeichnet Hubert Kunert als schlecht, „wenn man weiß, dass man auf der Liste stehen könnte.“ Nicht nur Lünen, sondern allen 74 Hertie-Häusern stehen Personalkürzungen bevor, die Quote errechnet sich nach dem Umsatz. Auf der Streichlisten des kommenden Jahres stehen insgesamt 502 Stellen.

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