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Jugendheime fehlen

LÜNEN „Fehlen Dir die geschlossenen Jugendheime in den einzelnen Stadtteilen? “534 von 736 befragten Jugendlichen – das sind 72,5 Prozent – sagten „ja“. „Der Durchschnitt der Befragten lag etwas über 16 Jahre“, so Daniel Wolski, Juso-Stadtverbandsvorsitzender, der mit seinem Team im September 2007 eine Fragebogenaktion zur Jugendpolitik startete und jetzt die Ergebnisse präsentierte.

von Von Volker Beuckelmann

, 18.01.2008

Relativ mies sei die Situation der Jugendlichen bewertet worden. Als „Bauchnote“ konnte jeder Befragte eine Schulnote von 1 bis 6 abgeben. Der Durchschnitt lag bei 3,81. „Das ist eine ganz schlechte drei“, so das Fazit der Jungsozialisten in der SPD. Mit einer Durchschnittsnote von 3,87 kämen die Freizeitangebote für Jugendliche in Lünen noch schlechter weg.

Im Bereich Freizeiteinrichtungen seien die Freibäder, die Vereinslandschaft, der Skater-Park und das Kino als gut und wichtig eingestuft worden. „Welche Freizeiteinrichtungen fehlen unbedingt in Lünen?“.

Rückzugsräume und eine bessere Betreuung fehlen

Hier hätten die Jugendlichen am häufigsten genannt: Jugendcafés, Rückzugsräume im Allgemeinen, Jugendheime und eine bessere Betreuung. Gewünscht worden seien auch längere Fahrzeiten im Nahverkehr, eine Skateranlage in Brambauer und zeitlich spätere Angebote. "Man erkennt an solchen Befragungen: wenn man Veranstaltungen anbietet, muss man auch dafür sorgen, dass die Jugendlichen dahin kommen und auch wieder zurück“, sagt Daniel Dauster, stellv. Juso-Vorsitzender.

Der Saal im „LÜKAZ“, der nicht nutzbar ist, solle es aus Sicht der Jusos bald wieder werden. Um mehr für Jugendliche zu tun, wollen die Jungsozialisten auf sie zugehen mit dem neuen Projekt „Abhängen in Lünen“, das am Samstag (23. Februar) starten soll. „Jeder ist eingeladen, auch Streetworker. Die wurden bis jetzt noch nicht gesehen“, so die Jusos. 

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