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"Klangküche" in der Schule

LÜNEN "Max und die Käsebande" wird derzeit in der "Klangküche" der Grundschule Horstmar zubereitet. Ende des Schuljahres soll der musikalische Krimi dann serviert werden, an dem 40 Kinder kräftig proben.

von Von Beate Rottgardt

, 20.08.2007
"Klangküche" in der Schule

Monika Bergmann mit einigen Kindern.

 "In Ulm, um Ulm und um Ulm herum" - mit diesem Zungenbrecher auf den Lippen wuselten gestern 40 Mädchen und Jungen durch die Turnhalle der Grundschule Horstmar.

Und hatten dabei jede Menge zu tun. Denn sie mussten nicht nur auf die richtige Mundhaltung achten, sondern auch auf ihre Beine, die im Rhythmus laufen sollten.

Die Kommandos kommen von Monika Bergmann. Die Gesangspädagogin der Lüner Musikschule ist "Chefköchin" des Projekts Klangküche in der Horstmarer Grundschule.

40 Eltern begeistert

Im vergangenen Schuljahr stellte sie die Klangküche in den Klassen vor. 40 Eltern entschieden sich, ihr Kind für die freiwillige Aktion anzumelden. Seit Schuljahresbeginn sind die Zweit- bis Viertklässler jeden Montag nach dem eigentlichen Unterricht in der Turnhalle anzutreffen.

Zwei Schulstunden lang geht es momentan darum, den Körper zu beherrschen, sich einzusingen, um Sprachübungen und Kombinationen Sprache-Bewegung.

Auch das erste Lied haben die Kleinen schon geübt. "Knille Knalle Mausefalle" stammt aus dem Kinder- (Krimi als Musical) "Max und die Käsebande". Dieses Stück - immerhin 90 Minuten lang - soll Ende des Schuljahres von den "Klangköchen" serviert werden.

"Mäuselied"

"Wir sind mit dem Interesse sehr zufrieden", so Monika Bergmann. Sie wird von Lehrerin Britta Jochstädt unterstützt, deren Tochter Antje schon mehrmals bei Musiktheater-Produktionen der Musikschule mitgewirkt hat. Dass Singen auch viel mit dem eigenen Körper und mit Bewegung zu tun hat, erlebten die Grundschüler gestern. Im großen und in kleinen Kreisen wurden die Schritte geprobt.

Dann ging es in den hinteren Teil der Halle, wo in Reihen das Mäuselied geprobt wurde.

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