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Knappe Mehrheit für neue Brücke

HORSTMAR Mit der hauchdünnen Mehrheit von 22:21 Stimmen hat Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick vom Rat den Auftrag erhalten, über den Bau einer neuen Fuß-/Radwegebrücke am Preußenhafen und vor allem über die finanziellen Rahmenbedingungen zu verhandeln.

von Von Peter Fiedler

, 27.10.2007
Knappe Mehrheit für neue Brücke

Im Zuge der Kanalverbreiterung wird zwar die Eisenbahnbrücke ersetzt - die Fußgängerbrücke nicht.

Dabei soll der Eigenanteil der Stadt Lünen 150 000 Euro nicht überschreiten. Die Brücke sei eine wichtige Verbindung, hatten Stodollick und die SPD argumentiert. „Sie gehört für Lünen-Süd zu den Dingen, die bleiben müssen“, so Achim Schwarz (SPD).

Zuschussgeber

„Die CDU hält die Brücke für nicht so erforderlich, wie sie es dargestellt haben“, entgegnete CDU-Fraktionschef Friedhelm Schroeter. Thomas Gössing stellte für die CDU schlicht fest: „Wir haben dafür kein Geld“.

Hintergrund des Brückenproblems: Im Zuge der Kanalverbreiterung wird zwar die Eisenbahnbrücke ersetzt, nicht aber die Fußgängerbrücke (wir berichteten). Die Stadt könnte sich jedoch mit einem Neubau der Fußgängerbrücke für ca. 1,35 Mio. Euro an das Projekt „anhängen“ – falls so viele Zuschüsse gewährt werden, dass Lünens Anteil 150 000 Euro nicht übersteigt. Darüber will die Stadt Verhandlungen mit Zuschussgebern führen.

Rückendeckung

Stodollick hatte sich gewünscht, mit breiter politischer Rückendeckung in diese Verhandlungen gehen zu können. Doch CDU, FDP, Statt-Partei und Gabriele Schimanski (Grüne) stimmten gegen seinen Vorschlag. Die übrigen vier Grünen enthielten sich. Sie wollen geprüft wissen, ob nicht noch kostengünstiger gebaut werden kann, wenn die Rad-/Fußgängerbrücke an die Eisenbahnbrücke angehängt wird statt auf eigenen Fundamenten zu ruhen.

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