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Kraftwerk: Kein Bürgervotum

LÜNEN Einen freiwilligen Bürgerentscheid über die Ansiedlung von Steinkohlekraftwerken wird es in Lünen nicht geben. Erwartungsgemäß lehnte der Rat Donnerstagabend einen entsprechenden Antrag der Kraftwerksgegner ab.

von Von Peter Fiedler

, 06.12.2007
Kraftwerk: Kein Bürgervotum

Das geplante Trianel-Kraftwerk.

Einzig die Grünen und die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) stimmten dafür. SPD, CDU und FDP bekräftigten hingegen, dass sie unverändert das geplante Trianel-Kraftwerk im Stummhafen wollen, einen zusätzlichen Kraftwerksblock des Unternehmens Evonik hingegen ablehnen.

Das Evonik-Kraftwerk wollen auch Grüne und UWG nicht, aber darüber hinaus möchten sie auch das Trianel-Kraftwerk verhindern – und den Bürgern jetzt die Möglichkeit geben, darüber abzustimmen. „Für uns steht eindeutig fest, dass die Bürger weitere Kohlekraftwerke nicht wollen, wir bitten sie, diesen Willen der Bürger zu respektieren“, appellierte Grünen-Fraktionssprecherin Erika Roß an den Rat, den Entscheid zu beschließen.   

Vergeblich. Rolf Möller, Hugo Becker (beide SPD), Friedhelm Schroeter (CDU) und Hubert Walnsch (FDP) zählten Argumente auf, die für das Trianel-Kraftwerk sprechen und gegen einen freiwilligen Bürgerentscheid. Dieser sei schon allein deshalb sinnlos, weil er überhaupt nichts bewirken könne. Denn die Genehmigungsentscheidung liege jetzt allein bei der Bezirksregierung in Arnsberg. „Der Zug ist abgefahren“, meinte auch Dieter God (Statt-Partei).Lesen Sie mehr in der Freitag-Ausgabe der Ruhr Nachrichten.

  

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