Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Kraftwerk nicht gefährden“

LÜNEN Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat sich nochmals ausdrücklich zum geplanten Trianel-Kraftwerk im Stummhafen bekannt. Der Neuaufbau dürfe nicht gefährdet werden.

04.12.2007
„Kraftwerk nicht gefährden“

Beim Jahresempfang v.l.: IHK-Präsident Udo Dolezych, Landrat Michael Makiolla, Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz.

Die Realisierung dieses Projektes würde Investitionen von einer Milliarde Euro nach sich ziehen. Von neuen Arbeitsplätzen und zusätzlichen Steuereinnahmen ganz zu schweigen“, erklärte IHK-Präsident Udo Dolezych beim traditionellen Jahresempfang der Kammer. „Energie ist und bleibt eine Stärke unserer Region“, betonte er Montagabend vor rund 700 aus dem Kammerbezirk in Dortmund. Das jüngst ans Netz gegangene Trianel-Kraftwerk in Hamm, mit Beteiligung der Stadtwerke Lünen, sei ein erster richtiger Schritt in Richtung Energiesicherheit und vernünftige Preise.

„Alle wirtschaftlichen Rahmendaten sind glänzend“, hob Dolezych mit Blick auf die brummende Konjunktur hervor. Auch die Wirtschaft im IHK-Bezirk (Dortmund, Kreis Unna, Hamm) sei auf Wachstumskurs. Der IHK-Präsident unterstrich diese Aussage mit den Ergebnissen einer Blitzumfrage: Von 211 Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich im Internet beteiligten, antworteten über 90 Prozent, es gehe ihnen gut bzw. befriedigend. Dolezych warnte aber auch vor Übermut und Sorglosigkeit. Von der Politik forderte er, am Reformkurs festzuhalten und die Lohnnebenkosten weiter zu senken. Als weitere Stichworte nannte er „einen größeren Spielraum beim Kündigungssschutz“ und die Einführung von Kombilöhnen. Eine derart „mutige Politik“ könne Langzeitarbeitslosen weitaus erfolgreicher helfen.

Lesen Sie jetzt