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Kreuz und Bibel bleiben

HORSTMAR Ein Ende kann auch ein neuer Anfang sein - Mit einem Begrüßungsgottesdienst in der Horstmarer Christuskirche wurden die Niederadener Gemeindeglieder gestern offiziell aufgenommen. Die Inthronisierung des Niederadener Kruzifixes sowie der Altarbibel im Eingangsbereich der Christuskirche sollen den Umzug nun endgültig besiegeln.

von Von Michael Blandowski

, 06.01.2008
Kreuz und Bibel bleiben

Kreuz und Bibel kamen aus dem Niederadener Gemeindehaus an ihren Platz in der Christuskirche.

Pfarrer Winfried Moselewski wies in seiner Predigt darauf hin, dass die Horstmarer Christuskirche für viele Niederadener kein unbekanntes Gotteshaus sei. „Seit 1980 gehören neben den Gemeinden Beckinghausen und Horstmar auch die Niederadener zu unserer evangelischen Kirchengemeinde. Taufen, Hochzeiten oder Konfirmationen durfte ich im Laufe der letzten Jahre bereits bei vielen Niederadenern vornehmen“, so der Geistliche.

Nach dem gemeinsamen Singen eines Kirchenliedes sowie einer kleinen Andacht durch Pfarrer Winfried Moseleweski keimte ein wenig Wehmut auf.

Pfarrer Winfried Moselewski führte Niederadener Ritual ein

Vor den Augen einer ganzen Schar an Gottesdienstbesuchern legten Gertrud Gunia (Mitglied der Niederadener Gemeinde und seit 1980 Presbyterin) die alte Altarbibel, und Finanzkirchmeister Dieter Kurtze (ebenfalls Presbyter) das Kruzifix im Eingangsbereich der Christuskirche ab. Schließlich hängte Küster Andreas Friege das Kirchenkreuz standesgemäß im Gotteshaus auf.

Den Schlusspunkt setzte Baukirchmeister Hendrik Hartmann, der die alten Niederadener Abendmahlgeräte auf den Altar niederlegte. Auch das Niederadener Ritual, das Feiern des Abendmahles in den jeweiligen Sitzreihen, wurde von Pfarrer Winfried Moselewski erstmals eingeführt.

Unterstützung bei Predigt und Musik

Während des einstündigen Begrüßungsgottesdienstes erhielt Pfarrer Winfried Moselewski tatkräftige Unterstützung durch Wolfgang Möller, der vor einiger Zeit das ehemalige Niederadener Gemeindehaus gemeinsam mit den Niederadener Gemeindemitgliedern entwidmete.

Für eine musikalische Fußnote sorgten der heimische Horstmarer Kirchenchor, die Gruppe „Windlicht“ sowie Winfried Gunia an der Orgel.

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