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Leuchtende Landmarke

LÜNEN Sie soll eine leuchtende Landmarke werden, ein Fingerzeig in den Himmel: Mit einer 24 Meter hohen Lichtskulptur am Lippeufer will Lünen ein Zeichen setzen für herausragende Kunst.

von Von Peter Fiedler

, 15.10.2007
Leuchtende Landmarke

Kazuo Katase (l.) und sein Werk "Flusswächter": Auf eine positive Entscheidung der Politik hoffen (v.l.) Bernhard Schreiter, Gerd Knüpp und Karl Marek vom Vorstand des Fördervereins für Kunst und Kultur.

Der Entwurf des japanischen Künstlers Kazuo Katase gewann einstimmig den Realisierungswettbewerb des Fördervereins für Kunst und Kultur Lünen.

"Flusswächter" nennt Katase sein Werk, bestehend aus zwei Metallrohren. Das größere ist 24 Meter lang und trägt an seiner Spitze einen vier Meter langen Lichtkörper. An der Verbindung zum kürzeren, 12 Meter langen Rohr, hängt in der Mitte eine gelb leuchtenden "Laterne". Er habe sich von der Lippe, die mitten durch Lünen fließt, inspirieren lassen, erklärte der in Kassel lebende Künstler. "Der Fluss hat eine große Bedeutung für Lünen, ich sehe ihn wie eine Mutter", erläuterte der 60-Jährige. Eine Mutter müsse man schätzen und beschützen, daher der Name "Flusswächter" für seine Skulptur.

Hoffen auf grünes Licht der Ausschüsse

Der Förderverein für Kunst und Kultur hofft, das Projekt im Frühjahr 2008 realisieren zu können. Am Dienstag wird das Kunstwerk im Ausschuss für Kultur und Freizeit vorgestellt, der ebenso grünes Licht geben muss wie der Ausschuss für Stadtentwicklung. Die Signale seien positiv, so Bernhard Schreiter, Mitglied im Fördervereinsvorstand.

Für die Finanzierung stehen der Förderverein und zwei Sponsoren gerade. Ein Teil der benötigten und von Schreiter noch nicht genannten Gesamtsumme soll aus öffentlichen Mitteln fließen, die noch beantragt werden müssten. Auch dafür bestünden "gute Aussichten", erklärte der Fördervereins-Vorstand.

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