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Mehr als ein Wunsch

LÜNEN-SÜD „Der Herr sei mit euch“, so verabschiedete sich Pfarrer Willi Aufenberg nach über 18 Dienstjahren von den Bewohnern und Mitarbeitern des Altenhilfezentrums der Diakonischen Dienste Lünen und Selm (DDL) an der Bebelstraße.

von Von Bettina Voß

, 12.01.2008
Mehr als ein Wunsch

Pfarrer Aufenberg(l.) wurde gestern im Rahmen eines Gottesdienstes im Altenhilfezentrum verabschiedet. Sein Nachfolger Joachim Krämer (r.) wurde unter anderem von Rita Lischewski, Pfarrer Kamutzki (Mitte) und Uwe Neufeld (2.v.r.) begrüßt.

Als neuer Geistlicher der katholischen Kirche wurde im Gottesdienstes Pfarrer Joachim Krämer in dieses Amt eingeführt. Der ehemalige Pfarrer der St. Joseph-Gemeinde in der Geist war nach seiner Versetzung in den Ruhestand nach Horstmar gezogen. Seine letzte Predigt verstand Willi Aufenberg als Abschiedsgruß. „Der Herr sei mit euch“ sei kein „frommer Wunsch“, sondern Gottes Zusage.

„Da geht eine Ära zu Ende, auch wenn Sie als bescheidener Mensch das nicht gerne hören,“ würdigte der evangelische Altenheimseelsorger Michael Kamutzki seinen katholischen Mitstreiter. Das Wort „Danke“, so Kamutzki, stehe im Mittelpunkt des Gottesdienstes, an dem zahlreiche Hausbewohner teilnahmen.

DDL-Geschäftsführer Uwe Neufeld schloss sich den Dankesworten an. „Ein Auge weint, das andere versteht,“ würdigte Neufeld die Entscheidung Aufenbergs, seine Tätigkeit zu beenden. „Sie haben eine wichtige Spur gelegt, auf Verbindendes geachtet.“ Der „Person Aufenberg“ galt sein besonderer Dank für ihre „Einzigartigkeit“.

Direkte Übergabe

„Auf Pfarrer Krämer freuen wir uns. Wir sind glücklich über die direkte Übergabe ohne Vakanzen“ so Uwe Neufeld weiter. Mit einem „Herzlich Willkommen“ begrüßte er Krämer im Altenhilfezentrum.

Pfarrer Wolfgang Möller war kurzfristig erkrankt, seine guten Wünsche überbrachte Pfarrer Kamutzki.

Auf 13 gemeinsame Dienstjahre im Altenhilfezentrum blickte Pfarrerin Rita Lischewski zurück. Die Vorgängerin von Michael Kamutzki, die vor zwei Jahren aus diesem Dienst ausgeschieden war, dankte für eine „wunderbare Zusammenarbeit in gutem ökumenischen Geist.“ Rita Lischewski trug zudem mit einem Musikstück von Vivaldi auf der Querflöte zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Pfarrer Joachim Krämer bedankte sich in seiner kurzen Vorstellung für die herzliche Begrüßung in seinem neuem Amt. Der 71-Jährige unterstrich, dass er sich auf diese neue Aufgabe freue und versprach: „Ich möchte meinen Dienst zu Ihrem Wohle und Ihrer Freude verrichten.“

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