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Misshandlung? Verfahren eingestellt

LÜNEN Wegen vorsätzlicher Körperverletzung musste sich ein 28-jähriger Lünener vor dem Schöffengericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft klagte den Lüner an, am 2. Januar 2007 in seiner Wohnung in der Niederadener Straße eine Frau durch Stöße und Tritte misshandelt zu haben.

von Von Heinrich Greve

, 06.03.2008

Nach Aussage der Zeugin wollte sie am Tattag ihre 16-jährige Tochter, die den Jahreswechsel 2006/07 bei dem Angeklagten verbracht hatte, aus dessen Wohnung holen. Der Angeklagte verweigerte ihr und ihren Begleitern aber den Zutritt zu seiner Wohnung. Er stellte sich in die Tür und drückte die Zeugin zurück. Von Hausbewohnern sei sie zurückgezogen worden, dabei zu Fall gekommen und mit Füssen getreten worden.

"Mit Gaspistole bedroht" Der Angeklagte bestritt in der Hauptverhandlung, dass die Zeugin durch sein Mitwirken zu Fall gekommen sei. Er habe ihr lediglich den Zutritt zu seiner Wohnung verweigert. Die Tochter der Zeugin habe sich auch nicht mehr in seiner Wohnung aufgehalten. Im Übrigen sei er, der Angeklagte, von einem Begleiter der Freundin mit einer Gaspistole bedroht worden. Da sich dem Gericht kein eindeutiger Sachverhalt bot, stellte es mit Rücksicht auf eine Verurteilung des Angeklagten zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe Ende 2007 das Verfahren nach § 154 Strafprozessordnung vorläufig ein.

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