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Mit 40 macht das Leben erst richtig Spaß

LÜNEN Aus den Boxen dröhnen Hits wie „Smoke on the Water“ und „Waterloo“. Es ist kurz nach 20 Uhr. Hansesaal und Foyer füllen sich langsam. Von den geschätzten 500 Partylaunigen gehören 90 Prozent den Zielgruppe Knüvis (knapp über 40), Ufis (um die 50) und Güsis (Gut über 60) an - danach kommt nur noch der Tanztee. Wie Reporter Dieter Hirsch die Ü-40 Party erlebte.

von Von Dieter Hirsch

, 07.03.2008
Mit 40 macht das Leben erst richtig Spaß

Ü- 40 Party Hansesaal: Da gab es kein Halten mehr......

Also abfeiern. Jetzt. Schnell zwei Bier weggeatmet, das macht locker. „Hot Chocolate“ tropft aus den Boxen. Musikalisch nicht wirklich mein Ding. Aber da bleiben wir geschmeidig.

„Sweet Home Alabama“ - da kommen wir der Sache schon deutlich näher. Johnny Guitar Watson hab´ ich vor öffzenböffzig Jahren zuletzt gehört. War wohl ein anderes Leben. Abzappeln? Wie früher? Mit wildem Kopfgeschüttel? Ich überlege, ob ich meinen Kronen trauen kann und verharre am Stehtisch. Schütteltrauma - nee, nicht mehr mit Ü-40. Der Stehtisch-Nachbar ist da mutiger. Klar, mit der Haftcreme seines Vertrauens.

Salto rückwärts in die Jugend

Endlich. Die Band. Live-Musik. Die ersten drei Takte …Klar doch, das ist Police. „Every breath you take“. Ja, als wäre es gestern gewesen. Tausend Mal gehört. Aus dem Tiefschlaf heraus und rückwärts flöten. Kein Problem. Damals.

Was für ein Bruch. Robby Williams???? Was will der auf ´ner Ü-40-Party. Als wir wild unsere Luftgitarren zu Led Zeppelins Immigrant Song spielten war dieser Williams vielleicht Ü-5 bis U-7 oder so. Sei´s drum. Ike und Tina Turners „Proud Mary“ versöhnt. Wir saugen den Song auf, atmen ihn, singen mit. Salto rückwärts in die Jugend. Partyerinnerungen.

Die ganze Reportage lesen Sie im Lokalteil der Samstagsausgabe.

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