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Mitreißender Jazz: Publikum schwärmte in höchsten Tönen

"Take 5"-Festival

Premiere gelungen: Große musikalische Vielfalt und Lebensfreude beherrschten am Samstag das erste New Orleans Festival im Hansesaal. Vier namhafte Gruppen und internationale Künstler boten den rund 300 Besuchern einen der gefeierten Höhepunkte von „Take 5“, dem Jazzfestival am Hellweg.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 06.11.2011

Zum Auftakt spielte die niederländische „May Day Jazzband“ Balladen, Jazz und Funky Rhythmen im Foyer des Hansesaals. Im Stil einer Marching Band schritten die Musiker in den Hansesaal und begeisterten das Publikum mit alten Jazzstandards aus New Orleans. Ob auf der Bühne oder mitten unter den Gästen – die Musik war mitreißend und erntete viel Beifall.

„Viele Leute verbinden mit New Orleans nur Dixieland-Musik, aber das ist noch viel mehr“, sagte Festivalleiter Rolf Schubert, der seit über 25 Jahren als Konzertagent Blues- und Jazzveranstaltungen organisiert. Für Lünen hatte er ein abwechslungsreiches, rund vierstündiges Programm auf die Beine gestellt, um den Gästen authentischen Blues und Jazz in vielen Stilrichtungen zu präsentieren. Angela Brown, sie gilt als eine der besten Blues-Sängerinnen der USA, servierte mit dem exzellenten Pianisten Christian Rannenberg klassischen Blues der 20er Jahre.

Mit kraftvoller Stimme und charismatischer Ausstrahlung eroberte Angela Brown die Herzen des Publikums mit Titeln wie „Morning Blues“ oder „Rock me“ als ausgefallene Interpretation. „Liebe ist alles was zählt“, sagte Angela Brown, die eine quirlige Bühnenshow ablieferte und in ihren Liedern über Liebe, Knast und die Nachbarn sang.Der englische Star-Trompeter Rod Mason bot mit seinen spielfreudigen „Hot Five“ klassischen Oldtime Jazz im Stil von Louis Armstrong. Die Musiker bewiesen allesamt viel Virtuosität und ernteten großen Beifall.

Auch das International Cajun Trio mit dem französischen Akkordeon-Spieler Yannick Monot, dem aus New Orleans stammenden Fiddler Helt Oncale und dem deutschen Gitarristen Biber Herrmann erhielt großen Applaus für die Musik der Cajuns. Höhepunkt war zu später Stunde die Jam-Session mit allen Musikern. Das Publikum schwärmte in höchsten Tönen.   

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