Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Naturschutz vor Kanutourismus?

LÜNEN Lassen sich der Naturschutz an der Lippe und die Erholungsnutzung vereinbaren? Mit dieser Frage beschäftigte sich Mittwoch die Biologische Station im Kreis Unna. Dabei ging es auch um das Befahren der Lippe mit Kanus.

von Von Volker Beuckelmann

, 06.03.2008
Naturschutz vor Kanutourismus?

Sind die Beeinträchtigungen durch Kanuten auf der Lippe erheblich oder nicht?

„Sind die Beeinträchtigungen erheblich oder nicht, das ist die Gretchenfrage“, so Volker Stelzig vom Landschaftsökologischen Planungsbüro Stelzig aus Soest, der als sachkundiger Referent eingeladen war. Zunächst ging es um das Spannungsfeld zwischen Aktivitäten der sog. „Erholungsnutzung“ und Naturschutz. Wasservögel würden jeweils unterschiedlich auf Störungen reagieren, angefangen von der Erhöhung des Herzschlages bis hin zu Verhaltensänderungen.

"Grenze ist schwer zu ziehen"

„Ist das denn wirklich so schlimm geworden“, fragte ein Vertreter des Kanusportvereins Rünthe. „Die Grenze ist schwer zu ziehen, wo eine Störung stattfindet“, sagte Stelzig und wies auf seine Beobachtungen im letzten Sommer hin, als gewerblich geführte Kanu-Bootsgruppen die Lippe befahren haben. Acht bis zehn Minuten, bevor die Bootsgruppe gekommen sei, wären 30 bis 50 Entenvögel plötzlich weg geflogen.

Lesen Sie jetzt