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Neue Lagerhalle für Tierfutter

HORSTMAR Karl-Ernst Giesebrecht expandiert. Für seine Logistik errichtet der Unternehmer in Sachen Tiernahrungsprodukte eine neue Firmenhalle, denn sein Betrieb braucht mehr Platz.

von Von Günther Goldstein

, 20.12.2007
Neue Lagerhalle für Tierfutter

Der Bereich für den Hallenneubau für das „Logistik Zentrum Lünen“ ist abgesteckt und vorbereitet. Auf 1100 qm werden sich dann ab April 2008 hier weitere Tiernahrungsprodukte stapeln.

Tierliebe und Tierhaltung sind in der deutschen Seele fest verankert. Doch Liebe zu Hunden, Katzen, Vögeln und Nagern alleine reicht nicht, die Haustiere wollen auch gefüttert sein. Und das ist bei den Mengen eine logistische Herausforderung. Auf diesen Zug ist vor etlichen Jahren Karl-Ernst Giesebrecht gestiegen, der neben seiner Ursprungsfirma "Werner Tiernahrung", in der Winterfutter für die heimische Vogelwelt produziert wird, einen Großhandel für Kleintiernahrung (Logistik Zentrum Lünen - LZL) aufgebaut hat.

Zwei Firmen teilen sich eine Halle

Beide Firmen teilen sich eine große Halle. Doch beide Bereiche haben seitdem auch kräftig zugelegt. Während auf der rechten Seite Meisenknödel und Ähnliches millionenfach vom Band laufen, stapelt sich im linken Bereich das Sortiment an Nahrungsmittel für Hund, Katze, Nager und Vogelexoten bis unter das Hallendach. 1600 unterschiedliche Artikel sind es an der Zahl, in Hochregalen abgelegt. Der Bau einer weiteren Halle soll dem Platzproblem Abhilfe schaffen.

Bepflanzung zu den Nachbarn vorgesehen

Die Fläche dafür wurde bereits abgeschoben und vorbereitet. Auf einer Grundfläche von 24 mal 48 Metern entsteht ein Gebäude in Skelettbauweise, das nach außen mit Betonplatten verschlossen wird. Diese werden dann die gleiche farbliche Gestaltung erfahren, die an dem vorhandene Bau schon zu sehen ist. Da dieser Neubau an der Grenze zu der benachbarten Wohnbebauung liegt, ist eine Bepflanzung auf der Grenze vorgesehen oder schon vorhanden.

Personalbestand wird aufgestockt

Durch die Erweiterung der Lagerhaltung wird es zu einer Aufstockung im Personalbestand kommen. Zunehmen wird aber auch der Lieferverkehr, da die Waren und Rohstoffe aus ganz Europa kommen. Da wirkt sich die neue Halle als "Schalldämpfer" für die Geräuschentwicklung zu den benachbarten Wohnhäusern aus, die von den LKWs erzeugt wird. Probleme für die Brummis gibt es mit der ungünstig gelegenen Einfahrt in das Grundstück. Und mit dem Weg zur Autobahn, der unter der Eisenbahnbrücke durchführt. "Der Autobahn-Anschluss wäre ein großer Segen für uns", so Giesebrecht.

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