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Neuer Schulleiter setzt auf Gemeinschaft

WETHMAR Ein Jahr nach dem Abschied von Marita Tebbe hat die Hauptschule Wethmar wieder einen neuen Schulleiter: Ewald Eckers trat am 1. November ihre Nachfolge an. Er hatte sich auf die Stelle beworben, nachdem die Konrektorenstelle an der Marienschule in Werne durch die Fusion mit der Fürstenhofschule entfiel.

von Von Ludwig Overmann

, 20.12.2007
Neuer Schulleiter setzt auf Gemeinschaft

Ewald Eckers, neuer Rektor der Hauptschule Wethmar.

Jetzt leitet der Pädagoge eine von drei Hauptschulen in Lünen mit aktuell 265 Schülern und einem 22 Lehrer starken Kollegium. Eckers studierte Mathematik, Physik und Chemie an der Pädagogischen Hochschule in Münster, sammelte erste Erfahrungen ab 1974 als Referendar beim Bezirksseminar in Lüdinghausen. Seine erste Lehrerstelle trat der Rektor an der Hauptschule in Bork an und wechselte 1992 zur Marienschule nach Werne, wo er 1994 zum Konrektor aufstieg.

Auf zwei Rädern unterwegs

Ewald Eckers ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Münster. Seine Hobbys sind das Kanufahren im Wildwasser sowie das Motorradfahren – in erster Linie nicht zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sondern als Transportmittel, mit dem er Europa für sich entdeckt. Auf zwei Rädern hat er so auf Sizilien, in Südspanien, Lettland und Rumänien Urlaub gemacht. „Ich bin hier schnell heimisch geworden“, schildert der 58-Jährige die Eindrücke der ersten Wochen in Wethmar. „Die Kollegen, aber auch die Schüler habe ich als offen und entgegenkommend erlebt“.

Familiärer Zusammenhang

Eckers schätzt die Übersichtlichkeit seines Verantwortungsbereichs, so dass er bald jeden Kollegen und auch die Schüler mit Namen ansprechen kann. „In dem kleinen überschaubaren Rahmen können wir unseren Auftrag der Bildung und Erziehung besser gerecht werden als an einer größeren Schule“, meint Eckers. Da bekommt der Begriff der Schulgemeinde auch gleich einen Anstrich von familiärem Zusammenhang.

Kontakt mit Grundschulen aufgenommen

Was die Ausrichtung der Gemeinschaftshauptschule in der aktuellen schulpolitischen Diskussion betrifft, so hat Rektor Eckers das große Ziel, genügend Schüler für das Angebot in Wethmar zu interessieren: „Wir wollen ab Klasse 7 in den nächsten Jahren stabil zweizügig bleiben, also mit mindestens 36 Schülern pro Jahrgang.“ So hat der Schulleiter sowohl Kontakt mit den Grundschulen wie mit der Realschule wegen der „Rückläufer“ aufgenommen – im vergangenen Schuljahr waren es überraschend viele, so dass eine eigene Klasse 7 gebildet wurde. Wie lange die Zahlen gehalten werden können, ist aus Sicht des Lehrers offen. Der Schulform entsprechend, sieht der Pädagoge eine weitere wichtige Aufgabe in der Vorbereitung seiner Schützlinge auf einen Beruf. 

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