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Pastor Aufenberg legt Seelsorge nieder

LÜNEN-SÜD Der Wortverkünder, der Tröster, wechselt, der Beistand bleibt. Die seelsorgerische Begleitung für die Bewohner von Altenkrankenheim, Kurzzeit- und Tagespflege an der Bebelstraße bricht keinesfalls ein. Auch wenn Pastor Willi Aufenberg sich zurückzieht.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 29.12.2007
Pastor Aufenberg legt Seelsorge nieder

Pastor Wilhelm Aufenberg.

Sein Nachfolger wird Pastor Joachim Krämer, der früherer Pfarrer von St. Joseph in der Geist. Pastor Willi Aufenberg  hat den Weg des Krankenheims an der Bebelstraße 200 und seiner Bewohner von Anfang an begleitet. Leicht fällt ihm der Abschied nicht. Wie es Aufenberg ums Herz ist, beschreibt er in einem Beitrag für die Heim-Zeitung „Regenbogen“, den wir in Auszügen veröffentlichen: „Kommen und Gehen, das ist ein unabänderliches Gesetz im Leben. Ein ständiges Kommen und Gehen gibt es auch in diesem Haus.

Lebenswege bis zum Ende mitgegangen

Bei den Bewohnern, den Gästen, den Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen. Immer wieder neue Namen und Gesichter und zugleich der Abschied von alten und vertrauten. Viele Jahre, seit der Eröffnung des Hauses, habe ich als katholischer Seelsorger dieses Kommen und Gehen miterlebt und begleitet. Manchmal waren es nur kurze Wegstrecken, die wir gemeinsam gegangen sind, manchmal waren es auch jahrelange Wege. Manche Lebenswege bin ich bis zum Ende mitgegangen, manche habe ich auch beerdigt.“ Von Anfang an, so schreibt Aufenberg, sei das Leben im Heim von einem beständigen ökumenischen Geist geprägt gewesen.

"Ich kann mit gutem Gewissen gehen"

Zu einem guten Teil sei das den Verantwortlichen im Haus zu verdanken. Pastor Aufenberg: „Nachdem ich als Pfarrer der Gemeinde Heilige Familie in Lünen-Süd schon seit über vier Jahren im Ruhestand bin zum jetzigen Zeitpunkt zu gehen. Ich kann mit gutem Gewissen gehen, weil ein Anderer kommt. Pastor Joachim Krämer, der Pfarrer von St. Joseph war und jetzt in Horstmar wohnt, wird mit Beginn des neuen Jahres mein Nachfolger werden. Ich danke ihm für seine Bereitschaft, diesen Dienst zu übernehmen.“

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