Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Romanzen in der Christuskirche

HORSTMAR Herrliche Romanzen für Violine und Orchester spielte der Instrumentalverein Dortmund am Sonntagnachmittag bei einem Benefizkonzert in der Christuskirche.

von Von Volker Beuckelmann

, 15.10.2007
Romanzen in der Christuskirche

Konzertmeister Albrecht Achilles (r. unten) spielte z.T. an der Solo-Violine. Für ihn war es der zweite Konzertauftritt in der Christuskirche, der gefiel.

Die Stücke in F- und G-Dur von Ludwig van Beethoven waren stimmungsvoll und berührten die rund 80 Konzertbesucher sinnlich. Die G-Dur Romanze hatte einen kraftvollen Charakter. Zu Beginn trug der Konzertmeister Albrecht Achilles das Thema an der Solo-Violine ohne Orchesterbegleitung vor. Für den Professor für Informatik an der Fachhochschule Dortmund war es der zweite Konzertauftritt in der Christuskirche.

Auch dieses Mal setzte er einen musikalischen Akzent, der den Gästen gefiel. In reizvollem Kontrast stand die lyrisch anmutende F-Dur Romanze. Der Instrumentalverein ließ sie in kleiner Besetzung mit knapp 30 Musikern gemeinsam gut erklingen.

Zum abwechslungsreichen Programm gehörte als "Barock-Hit" auch das beliebte, klassisch-elegante Stück Adagio (langsam) von Tomaso Albinoni für Orgel und Solovioline mit Orchesterbegleitung in g-Moll. Gekonnt spielte Wilfried Gunia, er ist seit 1984 Organist der Christuskirche, an der kleinen aber feinen Hammer-Kirchenorgel.

"Erstmals ist heute eine Sinfonie im Programm, die 5. Sinfonie von Franz Schubert", sagte Pfarrer Winfried Moselewski. Er freute sich über den gelungenen Konzertabend. Obwohl der Vorverkauf schleppend lief, waren die Kirchenbänke beim zweistündigen Konzert gut zur Hälfte besetzt. Dank zahlreicher Sponsoren konnte das Konzert ermöglicht werden.

Auch die Gäste hatten ihr Eintrittsgeld am Sonntag gut angelegt. Sie unterstützten damit den langfristigen Erhalt des Gotteshauses und erlebten mit dem Instrumentalverein Dortmund einen schönes Konzert. Für die hohe musikalische Leistung zeichnete Peter Gunde als ausdrucksstarker Dirigent verantwortlich. Seit 1994 wird der Instrumentalverein von dem international tätigen Konzertleiter erfolgreich geleitet.

Lesen Sie jetzt