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Roßdeutscher-Prozess: Lebenslang gefordert

LÜNEN/DORTMUND Über 16 Jahre nach der Ermordung von Angelika Roßdeutscher aus Werne muss der 38 Jahre alte Angeklagte aus Dernbach bei Koblenz mit einer Verurteilung zu lebenslanger Haft rechnen. Diese Strafe hat die Staatsanwaltschaft am Montag vor dem Dortmunder Schwurgericht beantragt.

20.08.2007
Roßdeutscher-Prozess: Lebenslang gefordert

Mordopfer Angelika Roßdeutscher.

Der Fall Roßdeutscher ging am Landgericht Dortmund weiter. In dem Indizienprozess sollte noch eine frühere Praktikantin der Polizei vernommen werden. Sie war bei der Vernehmung des Angeklagten dabei gewesen, der inzwischen sein Geständnis widerrufen hat, Angelika Roßdeutscher mit einer Sektflasche erschlagen zu haben. Das Opfer war im Februar 1991 nicht von der Arbeit nach Hause gekehrt. Die Leiche der Frau wurde erst ein Jahr später in einem Waldstück bei Fröndenberg gefunden. Der Angeklagte war 2006 nach einem DNA-Abgleich festgenommen worden. Das Urteil soll an diesem Freitag gesprochen werden.

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