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Schmuckstück Tudorgarten

Die Kleingartenanlage Am Subeck in Brambauer gibt sich "very british": Ein Tudorgarten ziert die Wiese zwischen Parkplatz und Vereinsheim.

LÜNEN

von Von Ludwig Overmann

, 18.08.2007

Diejenigen, die den Garten in dreieinhalb-monatiger Bauzeit und ca. 1200 Arbeitsstunden neu entstehen ließen, waren ein engagierter Vorstand und ebenso motivierte Mitglieder, Freunde und Sponsoren, darunter die Firmen Kanne, Trompeter, Stolzenhoff, die "Glückauf" und mehrere Vereine.

Besondere Ehre

Zur Eröffnung am Freitag begrüßte Hans Köth nicht nur Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, Dieter Memmeler, Rats- und Vereinsmitglieder - es war ihm eine besondere Ehre, Salfords Bürgermeisterin Valery Burgoyne und ihren Mann Eric in der Anlage zu empfangen.

Der Tudorgarten war der Beitrag der Partnerstadt Salford zur Landesgartenschau Lünen 1996. Damals hatte David J. Noble, königlich britischer Konsul, der mit einer Delegation aus der Partnerstadt gekommen war, gesagt: "Als Gartenliebhaber, und als solche sind wir Briten ja allgemein bekannt, freut es mich besonders, dass wir bei dieser eindrucksvollen Landesgartenschau hier in Lünen mit einem Beitrag, der für mich ein kleines Stück Heimat ist, vertreten sind".

Zwar hat Salford keinen Tudorgarten, wohl aber andere, von den Bürgern für die Naherholung gern genutzte Parks. Bürgermeisterin Valery Burgoyne zeigte sich entzückt über die Einladung zur Wiedereröffnung des Schmuckstücks.

Nach Abschluss der Präsentationsphase der Landesgartenschau "pflanzte" man den Garten neben das frühere Gesindehaus, das Restaurant Schloss Schwansbell.

Pflege übernommen

Seitdem Künstlerkoch Franz Lauter 2004 den Gastronomiebetrieb in Lünen aufgegeben hatte, suchte die Stadt nach einem Partner, der sich um einen neuen Standort und die Pflege zu kümmern bereit war. Diesen fand man in den Kleingärtnern.

Verschönerung

Bürgermeister Stodollick, der den Garten mit seiner englischen Kollegin eröffnete, stellte die Gemeinschaftsleistung heraus, wies auf die Verschönerung der öffentlichen Grünanlage hin und erinnerte an den Partnerschaftsgedanken, für den der Garten stehe.

Die musikalischen Akzente setzte der Frauenchor des Kleingartenvereins, der u.a. mit dem "Lüner Wind" aufwartete.

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