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Schüler entdecken ihre Stärken im Berufswahlparcours

Friedrich-Ebert-Schule

LÜNEN Seit zwei Tage beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Ebert-Schule intensiv mit ihren beruflichen Perspektiven. Über Stärken und Schwächen soll dabei ein Berufswahlparcours Auskunft geben.

von Von Dieter Hirsch

, 16.04.2010
Schüler entdecken ihre Stärken im Berufswahlparcours

Die Schülerinnen konnten sich im Bohren, Sägen und Feilen üben.

Volle Konzentration und eine ruhige Hand sind gefordert. Buchstabe für Buchstabe brennt der Lötkolben in das weiche Holz - bis der Name steht. Ein Tisch weiter liegen Zange und Draht bereit. An dieser Station sollen die Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Ebert-Schule-Förderschule (Förderschwerpunkt Lernen) den „Elchtest“ bestehen. Heißt: Sie sollen aus dem Draht ein Elchgeweih biegen. Dies sind zwei von insgesamt 13 Stationen des Berufswahlparcours.

Die Berufswahlkoordinatorin der Friedrich-Ebert-Schule, Gabriele Strauß, hat dieses Modulsystem gemeinsam mit Maria Kestermann von der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) erstmals an die Ebert-Schule geholt. „Es geht dabei um Grundfertigkeiten und Schlüsselqualifikationen“, so Maria Kestermann. An jeder Station wird dargestellt, in welchen Berufen diese erbrachten handwerklichen Leistungen gebraucht werden. Ihre Erfahrung zeige, dass „erstaunlich viele Förderschüler eine Ausbildung absolvieren.“ Viele blieben über spezielle Praktika und Maßnahmen in den Betrieben „kleben“ und rutschten so in eine Ausbildung.