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Schwerer AWO-Tanker steuert um

BRAMBAUER Das Leben ist ein verrückter Laden. Als 15-jähriger Realschüler hat er hier auf der Baustelle eine harte Ferienmark gemacht, jetzt liest Wolfgang Altenbernd als Geschäftsführer des AWO-Bezirks Westliches Westfalen dem Seniorenzentrum aus Plänen die Zukunft.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 07.12.2007
Schwerer AWO-Tanker steuert um

1964/65 errichtet, soll das AWO-Seniorenzentrum mit dem Rückbau der Häuser im Außenbereich neu strukturiert und langfristig auf 130 Plätze ausgelegt werden.

Altenbernd spricht von einem großen Rückbau-Programm. Die Außenhäuser Nr. 5, 5a und 11 des Seniorenzentrums an der Hermann-Schmälzger-Straße werden für Mieter umgebaut. „Im Januar wird das Haus Nr. 11 fertig. Wo früher zehn Pflege-Appartements waren, entstehenen sechs Mietwohnungen für eine oder zwei Personen“, sagt Altenbernd. Die barrierefreien Wohnungen sind zwischen 48 und 70 Quadratmeter groß. Die Kaltmiete beträgt 4,50 Euro, die Warm-Endmiete 7,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieter („Die Häuser gehören im engeren Sinne dann nicht mehr zum Seniorenzentrum“, Altenbernd) würden von der Infrastruktur der Einrichtung profitieren: Notruf-System, Mitarbeiter-Präsenz, Angebote usw.. Der laufende Umbau im Außenbereich mit der Neugestaltung von drei Häusern kostet die AWO ca. 300 000 Euro.

Plan B

Altenbernd nennt das den Plan B. „Plan A bedeutete die räumliche Zusammenführung von sechs Häusern im Außenbereich. Das hätte um die 5 Millionen Euro gekostet, aber das Konzept war nicht durchzusetzen beim Landschaftsverband.“

Im Januar hat Altenbernd ein Gespräch mit Landrat Makiolla. Dabei geht es um die Zustimmung des Kreises Unna zum geplanten räumlichen Zusammenschluss der Außenbereichs-Häuser Nr. 7, 9 und 13. Für den Rückbau der Außenhäuser in Miethäuser musste die AWO Altdarlehen umschichten und neue Finanzierungswege beschreiten. Für das 1964/65 gebaute Seniorenzentrum nennt der Geschäftsführer des AWO-Bezirks Westliches Westfalen 130 Plätze als Zielvorgabe. „Wir hatten 186 und haben 180“,“ sagt Altenbernd, der alte Brambauer Junge, der sich hier als Realschüler beim AWO-Bau sein Taschengeld verdient hat.

„Nicht zu glauben, jetzt steht man hier.“ Verrückter Laden, das Leben. Eben.

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