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St. Marien unterstützt Bau einer Sonnenküche in Mexiko

LÜNEN Mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel eröffnete die St. Marien Gemeinde am Sonntag ihr traditionelles Gemeindefest - und Petrus spielte mit.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 19.08.2007
St. Marien unterstützt Bau einer Sonnenküche in Mexiko

"Gut, dass da nur die Kugel durch muss und wir uns nicht draufsetzen müssen."

Weit über die Gemeindegrenzen hinaus, bis Mexiko, lenkte Pfarrer Norbert Happe den Blick. Denn der Erlös der Veranstaltung soll den Aufbau einer Sonnenküche in San Andres in der Partnerdiözese Tula unterstützen. Dort tragen Frauen zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei, indem sie Agavensaft zu Sirup kochen. Acht Stunden lang dickt Kakteen-Flüssigkeit auf dem Ofen ein. Aufgrund hoher Gaspreise ist dies für die Frauen eine immer weniger lukrative Tätigkeit. Deshalb soll die Energie der Sonne helfen. Mit dem Geld aus St. Marien baut die Kooperative dort acht weitere Parabolspiegel zum beheizen der Öfen. "Ein Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe. Man kann mit einfachen Mitteln Effektives erreichen", lobt Pfarrer Axel Heinekamp.

Mexikanischer Geburtstagsbrauch

Pfarrer Norbert Happe, seit Juni unterstützender Seelsorger in St. Marien und drei Monate lang in Mexiko tätig, berichtete während der Messe von dem Leben der Menschen dort. Neben drei spanischen Kirchenliedern, die die Gemeinde begeistert mitsang, brachte er auch einen mexikanischen Geburtstags- und Weihnachtsbrauch mit: Pinjata. Wenn Kinder mit verbundenen Augen einen verpackten Tontopf per Besenstiel zerschlagen, fallen Süßigkeiten heraus.

Duft von Köstlichkeiten

Viele Gemeindegruppen hatten ein buntes Programm gestaltet, mit Kinderspielen und zahlreichen Ständen. Der Duft von Köstlichkeiten lag in der Luft, der Bläserkreis spielte. Nicht nur Gemeindemitglieder, sondern viele Gäste von außerhalb, strömten auf die Festwiese. "Ein Fest der Gemeinschaft, über die Grenzen vereint", freute sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Britta Wüstefeld über den guten Zuspruch.

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