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Stimmbänder mit heißem Tee "geölt"

HORSTMAR „Ungarischer Tanz zu vier Händen“ am Klavier: dieses von Johannes Brahms komponierte Stück war einer der Höhepunkte beim Neujahrskonzert in der Christuskirche.

von Von Volker Beuckelmann

, 02.01.2008
Stimmbänder mit heißem Tee "geölt"

Arien, die lange Zeit nicht mehr gehört wurden gehörten zum Programm des Silvesterkonzertes mit Anna Ehrenstein (l.) und ihrer Mutter Rabiana (3.v.l.) sowie Anne-Katrin Schlegel (2.v.l.) und Winfried Gunia (r.).

Mutter und Tochter harmonierten am Klavier. Trotz heftigem Schnupfen sorgte die angeschlagene Pianistin Rabiana Ehrenstein (Unna) mit ihrer Tochter Anna für ein Hörerlebnis, das die Gäste begeisterte. „Ich wünsche Ihnen allen ein gutes und gesegnetes Jahr“, begrüßte Pfarrer Winfried Moselewski das Publikum und verkündete die Jahreslosung aus dem Evangelium nach Johannes, Kapitel 14: „Jesus Christus spricht: `Ich lebe und ihr sollt auch leben´.“

Winfried Gunia spielte die Orgel

Die Orgel spielte Winfried Gunia. „Vom Himmel hoch da komm ich her“ von Johann Sebastian Bach und weitere Orgelstücke kamen in der geschmückten Christuskirche mit ihrer besonderen Raumakustik gut zur Geltung. „Ich höre gerne Konzerte. Die Atmosphäre gefällt mir hier sehr gut“, sagte Markus Höppner (29) aus Dortmund-Scharnhorst, der mit seiner Schwester Diana (13) erstmals die Kirche besuchte.

Publikum dankte mit viel Beifall

Kurz vor dem Konzert „ölte“ Anne-Katrin Schlegel (Alt) ihre Stimmbänder noch mit heißem Tee. Ihre Gesangsdarbietungen waren barock angehaucht und gefielen dem Publikum sehr, das zuletzt mit viel Beifall dankte. „Es sind Arien im alten Stil“, so beschrieb die Solistin die Stücke „Se tu m´ami“ (übers.: Wenn du mich liebst) von Alessandro Parisotti und „Se i miei sospiri“ von Francois Joseph Fétis.

Sekt-Empfang

Nach dem Konzert gab es einen Empfang für Besucher und Künstler mit Pfarrer Winfried Moselewski. Mit einem Glas Sekt oder Orangensaft wurde auf das neue Jahr 2008 angestoßen.

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