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Straftaten-Opfer stärken

LÜNEN Opfern von Straftaten helfen, aus ihrer Ohnmacht und Hilflosigkeit heraus zu kommen, - das ist Ziel des Arbeitskreises Opferhilfe. Verschiedene Organisationen und Institutionen knüpfen ein Netzwerk, um den Betroffenen zu ihrem guten Recht zu verhelfen.

von Von Beate Rottgardt

, 11.03.2008
Straftaten-Opfer stärken

Christiane Krause-Schumann von der Opferhilfsorganisation "Weißer Ring" gehört zum Arbeitskreis "Opferhilfe", der sich am 14. März im Rathaus vorstellt.

Zum "Internationalen Tag des Kriminalitätsopfers" am 22. März bieten einige der Organisationen nun am Freitag, 14. März, einen "Markt der Möglichkeiten". Von 10 bis 12 Uhr stehen kompetente Gesprächspartner im Rathausfoyer bereit, um Interessenten zu informieren. Mit dabei sind der Weiße Ring, das LWL-Versorgungsamt Westfalen, die Ehe-, Familien- und Lebensberatung, der Opferschutz der Polizei Dortmund sowie das Gleichstellungsbüro zusammen mit dem Frauenforum im Kreis Unna.

Betroffenen Mut machen

Ziel ist es, das Netzwerk vorzustellen und den Betroffenen Mut zu machen, die unterschiedlichen Hilfsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Das gilt genauso für Opfer von Gewalttaten wie für die Menschen, in deren Wohnung eingebrochen wurde und die sich nun nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden fühlen. Auch alle anderen Bürger sind willkommen, um sich über das Netzwerk zu informieren.

Opfer schämen sich oft

"Oft fühlen sich Opfer schuldig und schämen sich. Wir wollen klar machen, dass dies eigentlich Sache des Täters ist, dass die Opfer Rechte und Möglichkeiten haben", so Christiane Krause-Schumann vom "Weißen Ring". Mit Wissen und Unterstützung sollen die Opfer aus ihrer Ohnmacht und Hilflosigkeit befreit werden, um die Straftat und ihre Folgen zu verarbeiten. Beate Rottgardt

Lesen Sie morgen unser Interview mit Christiane Krause-Schumann in der Printausgabe.

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