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Tolles Benefizkonzert mit Chris Andrews

Für behinderte Kinder

LÜNEN „Das war eine Wucht!“ Diese Bilanz zog der Komponist und Sänger Chris Andrews nach einem fünfstündigen Benefizkonzert zugunsten behinderter Kinder. Über 450 Gäste waren am Freitag in den Hansesaal gepilgert, um Stars und Evergreens zu erleben und in Erinnerungen zu schwelgen.

von Von Volker Beuckelmann

, 18.04.2010
Tolles Benefizkonzert mit Chris Andrews

1968 sind sie sich zum ersten Mal begegnet und seitdem dicke Freunde: Chris Andrews (l.,) und Peter Orloff.

Chris Andrews, Peter Orloff und die Niederländerin Tonny Willé alias „Pussycat“ haben Millionen Tonträger im Schlagergeschäft verkauft. Am Freitag teilten sie mit dem Publikum ihre Begeisterung für die Musik mit Titeln aus den 60er bis 80er Jahren. Nicht fehlen durfte der Hit „Mississippi“, mit dem Pussycat 1976 berühmt wurde."Rio the Voice of Elvis"

Der Sänger „Rio the Voice of Elvis“ hatte Ähnlichkeit mit dem König des Rock´n Roll, klang wie Elvis Presley und konnte gesanglich voll überzeugen mit „My Way“ oder „Falling in Love with you“. Die Band Beatklub (Datteln), die erstmals unplugged, also nur mit akustischen Instrumenten spielte, begeisterte viele Gäste. Sanftere Töne schlug Peter Orloff (66) an, der seit über 50 Jahren auf der Bühne steht und Titel wie „Rosemarie“, „Immer wenn ich Josie seh´“ und „War das schon alles?“ präsentierte.Peter Orloff

Im Duett mit Chris Andrews, einem seiner besten Freunde, sang Orloff „Ein Mädchen für immer“, das Andrews für ihn einst komponiert hatte. Die englische Version „Love me or leave me“ sang Chris Andrews, dem danach die Bühne gehörte mit der Golden Sixties Band. Neben Evergreens wie „Yesterday Man“ bot Andrews auch eine tolle Hommage an Buddy Holly, die mit viel Beifall belohnt wurde.In Eigenregie

„Chris möchte zum 50-jährigen Jubiläum einfach Danke sagen und den Fans etwas zurück geben“, erklärte Alexandra Andrews, Ehefrau des Komponisten, die Idee zum Benefizkonzert, das in Eigenregie organisiert wurde. Es trug den Titel „Wings of Agnes“ als Erinnerung an die 1993 verstorbene Mutter von Chris Andrews, die ihn zu christlicher Nächstenliebe erzogen habe. Der Erlös geht an das André Streitenberger Haus in Datteln. Hier leben sieben Langzeit beatmete junge Menschen, die sonst auf Intensiv-Stationen versorgt werden müssten. Im nächsten Jahr soll es weiteres Benefizkonzert geben.