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Trianel: Schon 70 Millionen Euro investiert

LÜNEN Das Stadtwerke-Verbund- Unternehmen Trianel hat bereits ca. 70 Mio. Euro in das Kraftwerksprojekt im Stummhafen investiert – und pocht vor dem Hintergrund der Bürgerproteste auf Vertrauensschutz.

04.12.2007
Trianel: Schon 70 Millionen Euro investiert

Das geplante Trianel-Kraftwerk.

Als Investor einer industriellen Großanlage sei man nach den positiven Ratsentscheidungen auf diesen Vertrauensschutz in einem „geordneten und gesetzlich geregelten Verfahren“ angewiesen. Daher bekräftige Trianel die „konsequente Weiterführung des Projekts“ und setze „auf die Stadt Lünen als verlässlichen Partner.“ Mit dieser Erklärung schaltete sich das Unternehmen gestern im Vorfeld der Ratsentscheidung über einen freiwilligen Bürgerentscheid in die hitzig geführte Kraftwerksdebatte ein.Antwort an Gegner Das eindeutige Bekenntnis Trianels zum 750 MW-Kraftwerksblock im Stummhafen bedeutet indirekt auch eine Antwort an die Kraftwerksgegner, die sich auf die frühere Aussage von Trianel-Geschäftsführer Sven Becker berufen, wenn Lünen Trianel nicht wolle, dann komme das Unternehmen auch nicht. Denn Trianel seinerseits beruft sich auf einstimmige Ratsbeschlüsse vom Mai 2006 zur Ansiedlung des Kraftwerks im Stummhafen wie auch zur Beteiligung der Stadtwerke Lünen am Kraftwerksprojekt.Alle Werte eingehalten Diese demokratische Meinungsbildung sei der Startschuss für Trianel gewesen, das Kraftwerksprojekt in Lünen zu entwickeln. Begleitet von positiver öffentlicher Meinung habe man schrittweise erhebliche Investitionen ausgelöst. Trianel hob hervor, in Lünen solle eines der modernsten und umweltverträglichsten Steinkohlekraftwerke der Welt entstehen. Es werde alle gesetzlich vorgegebenen Schadstoffgrenzwerte einhalten. Im derzeitigen Stadium des Genehmigungsverfahrens liege die Entscheidung einzig bei der Bezirksregierung Arnsberg. Die Beteiligung der Öffentlichkeit sei bereits abgeschlossen.Mehr Wettbewerb Durch die 28 am Steinkohlekraftwerksprojekt beteiligten Stadtwerke werde für mehr Wettbewerb im Sinne der Kunden gesorgt. „Nahezu alle anderen großen Kraftwerke werden derzeit vom Erzeugungsoligopol der vier Energiekonzerne betrieben“, stellt Trianel fest. Wer soll bauen dürfen? Nur Trianel, aber nicht Evonik – oder verträgt Lünen gar kein neues Kraftwerk? Was meinen Sie? Diskutieren sie mit!                 

 

                         

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