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Umbau des Johanneshauses in Wethmar verzögert sich

LÜNEN Wegen ausstehender kirchenaufsichtlicher Genehmigungen wird sich der Umbau des Johanneshauses verzögern. Das liegt an der evangelischen Landeskirche.

von Von Ludwig Overmann

, 13.12.2007

Erst wenn die evangelische Landeskirche für das Projekt grünes Licht gegeben habe, könne mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das teilte Bezirkspfarrer Ulrich Klink  auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Johanneshaus kann vermutlich bis Herbst 2008 genutzt werden

Aus diesem Grunde geht er davon aus, dass das Johanneshaus für alle Gottesdienste, Gruppen und Veranstaltungen ohne Einschränkungen mindestens bis Herbst 2008 genutzt werden kann.

Mehrere Arbeitsphasen notwendig

Das gesamte Bauprojekt der evangelischen Kirchengemeinde Lünen mit dem Vertragspartner Bauverein zu Lünen soll in mehreren Arbeitsphasen vollzogen werden: Da das Pfarrhaus dem Neubau im Wege steht, ist Pfarrer Klink inzwischen in die renovierte ehemalige Küsterwohnung umgezogen, die umfangreich saniert wurde. Sie befindet sich an der Dorfstraße 14 zwischen dem Kindergarten und dem Gemeindehaus.

Im zweiten Schritt wird das Pfarrhaus abgerissen. Phase drei  sieht an der Stelle einen Neubau mit unterkellerter Eingangshalle vor, die das Treppenhaus mit Fahrstuhl aufnimmt, so dass das dreigeschossige Gebäude barrierefrei zugänglich ist.

Pastor Klink geht davon aus, dass bis zu diesem Bauabschnitt der Betrieb im Gemeindehaus weitgehend ungestört fortgesetzt werden kann. Erst im letzten Teil der Arbeiten wird das Gemeindehaus in Angriff genommen.

Nach dem Umbau zieht Senioren-Wohngruppe für Demenzkranke ein

Während sich der Johannesbezirk nach dem Umbau auf 200 qm weniger Raum einrichten muss, zieht im Obergeschoss der Mobile Senioren- und Pflegedienst Birgit Rückert ein, wo in zehn Zimmern eine Senioren-Wohngemeinschaft eingerichtet werden soll. Zielgruppe sind Demenzkranke, aber auch Senioren, die ständig auf Hilfe angewiesen sind. Im Garten hinter dem Johanneshaus sieht die Planung 27 kleinere Wohneinheiten vor, alle barrierefrei.

Was das „Wahrzeichen“ des Johannesbezirks betrifft, so teilte Pfarrer Klink mit, dass der Glockenturm erhalten bleibe, offen sei aber, ob das Glockenspiel nach Abschluss der Arbeiten wie bisher zu hören sei.

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