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Umweltfreundliche Wärme für Schule und Klinik

BRAMBAUER Im Keller der Realschule Brambauer wummert ein mit Erdags betriebener Motor: Er ist das Herz des neuen Blockheizkraftwerkes (BHKW), das am Dienstag offiziell in Betrieb ging. Hier wird jetzt sowohl Wärme wie Strom erzeugt, „und das ist der wesentliche Effizienzfortschritt“, wie Stadtwerke-Prokurist Dr. Gerd Koch betonte.

von Von Peter Fiedler

, 29.01.2008
Umweltfreundliche Wärme für Schule und Klinik

Stellten das neue Blockheizkraftwerk für Realschule und Krankenhaus vor (v.l.): Wilfried Hess, Dr. Gerd Koch, Andreas Schlüter und Peter Kiewitt.

Die Abwärme des Motors heizt Wasser auf, das sowohl in den Heiz- und Warmwasserkreislauf der Realschule wie auch der Klinik am Park gleich gegenüber gepumpt wird. Gleichzeitig treibt das Aggregat einen Generator an, der rund 950 000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr erzeugt und in das Netz der Stadtwerke einspeist.

Gesamtwirkungsgrad von 90 Prozent

Dr. Koch rechnete einen Gesamtwirkungsgrad von 90 Prozent vor – und 264 Tonnen Kohlendioxid, die der Umwelt pro Jahr durch die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom erspart blieben. „Ein ökologisch wie ökonomisch sinnvolles Projekt“, freut sich Andreas Schlüter, Geschäftsführer der Klink am Park. Das Krankenhaus zahle jetzt deutlich weniger für Energie als bisher. Die Investition von rund 300 000 Euro für das Blockheizkraftwerk und die Installation haben die Stadtwerke übernommen. Auch die laufende Wartung und Instandhaltung geht auf Kosten des örtlichen Energieversorgers. Langfristig ziehen die Stadtwerke ihre Rendite aus dem Strom, den der Generator in ihr Netz einspeist.

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule

Ein weiterer Beitrag zur umweltfreundlichen Energieerzeugung ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule Brambauer, die bereits im Dezember 2007 fertig gestellt wurde. 156 Module liefern Strom in einer Menge, die etwa dem Bedarf von sieben bis acht Haushalten entspricht. Die Investition für dieses von Stadtwerken und Zentraler Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL) initiierte Projekt betrug 130 000 Euro.

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