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Unterhaltsame Komödie geboten

Heinz-Hilpert-Theater

LÜNEN „Kein Job für Sünder“ lautete der Titel der unterhaltsamen Komödie, mit der die "Komödie Düsseldorf" das erwartungsvolle Publikum im Heinz-Hilpert-Theater erwartete. Und das Publikum bedankte sich mit rhythmischem Applaus.

von Von Rudolph Lauer

, 19.04.2010
Unterhaltsame Komödie geboten

Eine gut aufgelegte Billie Zöckler auf der Bühne des Hilpert-Theaters.

So beginnt die unterhaltsame Komödie  des. In straffen Dialogen mit einigen altbekannten Wortspielereien und in gut abgestimmten Auftritten lässt  der britische Autors Edward Taylorer das erwartungsvolle Publikum am turbulenten Treiben auf der Bühne teilhaben. Tom Grasshof hatet für die Aufführung der „Komödie Düsseldorf“ einen schmucken Wohn-Eßbereich geschaffen, der allerdings der sonst einwandfreien Inszenierung von Dominik Paetzholdt ein kleines Manko liefert: nicht selten verläuft das Spielgeschehen im hinteren Teil der Bühne und lässt die Seiten ungenutzt.

Martin Zuhr war in seiner Titelrolle als Jim liebenswert und hatte sie im Typ „Großer Junge“ angelegt. Sein Kampf um eine „Ehefrau für einen Abend“ wurde schmunzelnd verfolgt. Mehrere ehemalige Freundinnen sagen ihm telefonisch ab und auch seine für eine sexuelle Beziehung durchaus nicht abgeneigte Sekretärin Terry (Sarajevo-Jena Chanson) hat für diesen Abend etwas anderes vor. So kommt letzten Endes nur noch die etwas schrullige und weitaus ältere Putzfrau Edna als Ehefrau in Betracht. Billie Zöckler spielt diese Edna so köstlich, als hätte ihr Taylor die Rolle auf den Leib geschrieben.

Wenn rhythmischer Applaus des Publikums am Ende der Vorstellung ein Kriterium für eine ausgezeichnete Aufführung ist, so konnte das Ensemble beruhigt nach Düsseldorf zurückfahren. Das war gute Schauspielkunst, in der Christa Pasch als Helen mit ihrer außerordentlichen Spielintensität herausragte.